Tryton – Videos zur TUL2011

 Tryton  Kommentare deaktiviert für Tryton – Videos zur TUL2011
Nov 222011
 

Vor kurzem, 11&12 November 2011, fand die TUL2011 (Tryton Unconference Liège) statt. Auf YouTube fand ich dabei diverse Videos zu den Sessions. Alle via Bruno Villasanti gefunden. Danke.

Tryton – Teil 6 – Installation Demo Datenbank

 Python, Tryton, Ubuntu  Kommentare deaktiviert für Tryton – Teil 6 – Installation Demo Datenbank
Nov 032011
 

Eigentlich sind wir soweit und haben ein lauffähiges Tryton System mit einer Entwicklungsumgebung. [1], [2], [3], [4], [5]

Da es mit diesen Daten nicht gerade viel Spass macht spielen wir noch die Demodaten von Tryton ein. Zu finden sind die unter der URL http://demo.tryton.org/~demo1_8/. Je nach Version ändert man wohl die Zahlen. Wir haben ja die Version 1.8 installiert.

Wie geht man nun vor.

  1. Es wird pgAdmin III gestartet. Diese Software haben wir installiert.
  2. Als erstes fügen wir unseren PostgreSQL Server hinzu. Ein klick auf das “Stromkabel” öffnet den entsprechenden Dialog.
    Neuen PostgreSQL Server hinzufügen
    Die paar Warnungen nach dem klick auf OK klicken wir einfach weg. Danach müsste es in etwa wie folgt aussehen.
    Server erfolgreich hinzugefügt.
  3. Wir erstellen eine neue Datenbank. Der Name lautet demo_1.8. Danach stellen wir die DB aus dem Dump vom Download wieder her.
    createdb -T template0 demo_1.8
    psql demo_1.8 < demo1_8.dump
  4. Jetzt müsste es in der Datenbank demo_1.8 einige Tabellen geben.
    Demo Datenbank mit 191 Tabellen
  5. Wir starten den Tryton-Server und den Client. Danach schauen wir ob nun die demo_1.8 DB zur Verfügung steht.
    Loginscreen für die Demo Datenbank
    Auswählen kann man sie schon mal. Anmeldename ist demo_de. Das Passwort ist demo.
  6. Wenn alles richtig lief hat man nun die Demo Datenbank der Version 1.8 installiert.
    Demo Tryton

Nach Adam Riese ist man nun im Besitz einer Tryton Entwicklungsumgebung die sogar “sinnvolle” Daten enthält. Cool wäre noch zu wissen was das Admin Passwort für die Demo DB ist. Ich würde gerne noch ein paar Module aktivieren. Wenn es jemand weiss wäre ich für eine Antwort sehr dankbar.

Update:
Benutzername und Passwort für den Administrator sind admin und admin.

Tryton – Teil 5 – Installation und Konfiguration PyCharm

 Python, Tryton, Ubuntu  Kommentare deaktiviert für Tryton – Teil 5 – Installation und Konfiguration PyCharm
Okt 312011
 

Da wir nun ein Lauffähiges Tryton System haben, [1], [2], [3], [4] und auch dafür etwas entwickeln wollen muss noch die Entwicklungsumgebung installiert werden. Ich habe bei meinen Versuchen zuerst Eclipse angeschaut mit der Python IDE PyDev. Aber das wollte bei mir nicht so recht. Zudem war PyDev alles andere als einfach zu parametrisieren.

Irgend wie bin ich dann über PyCharm von JetBrains gestolpert. Diese IDE habe ich einfach so mal installiert und den Tryton Server auf anhieb lauffähig starten können. Inkl. Debugger versteht sich.

  1. Download von PyCharm.
  2. Entpacken von PyCharm.
  3. Starten von PyCharm. Smiley
    Für den ersten Start öffnen wir uns wieder einmal ein Terminal. Gestartet wird PyCharm wie folgt.

    ~/Downloads/pycharm-1.5.4/bin/pycharm.sh
  4. Danach wählen wir zum testen “Evaluate for free for 30 days” aus.
  5. Wie akzeptieren noch die Lizenzbedingungen und sehen nun das erste mal die IDE.
  6. Beim nächsten Dialog können wir das Keyboard Schema auswählen. Ich für meinen Teil habe das Visual Studio Schema genommen. Deshalb ist mir die IDE so sympathisch.
  7. Wir wählen nun “Open Directory” und navigieren zu unserem trytond Verzeichnis.
    Pfad zum Tryton Server Projekt
  8. Nach dem klick auf OK werden die Module indexiert und weiss sonst noch was gemacht. Das dauert dann einen Moment.
  9. Danach sollte es in etwa wie folgt aussehen.
    PyCharm nach geöffnetem Tryton Server Projekt
  10. Als nächstes wählen wir im Menü Run -> Edit Configurations.
    Mit dem + wählen wir eine neue Python Konfiguration aus.
    Richtiger Typ für die Konfiguration
  11. Wir geben der Konfiguration einen Namen und wählen das Script.
    Konfiguration des Projektes
    Das Script kann man leider nicht einfach so wählen. Ich hangle mich jeweils immer bis zum bin-Verzeichnis des Tryton-Servers durch, kopiere den Pfad in die Zwischenablage und kopiere den Wert in das Feld Script. Dann hänge ich noch ein /trytond, für den Namen des Scriptes, an.
  12. Nach dem klick auf OK ist diese Konfiguration gespeichert und wir können das erste mal den Debugger anschmeissen.
    Wir versichern uns das die richtige Konfiguration gewählt ist.
    Richtige Konfiguration gewählt?
  13. Jetzt klicken wir auf das Symbol für den Debugger.
    Debug Icon
  14. Danach wählen wir das Register Console und schauen uns den Output an. Das sollte uns ziemlich bekannt vorkommen. Wir sollten sehen das der Server erfolgreich gestartet ist.
    Ausgabe des Servers in der Konsole von PyCharm
  15. Als Test starten wir noch den Client. Wie wir sehen kann Tryton gestartet werden. Im Hintergrund sieht man sogar noch die Ausgaben der Konsole.
    Gestarteter Tryton Client

Beim starten vom Tryton Client müsste eigentlich eine Datenbank eingerichtet und konfiguriert werden. Das ist mir eigentlich zu blöd. Deshalb habe ich mich umgesehen ob man irgend wie an die Demo Datenbank von Tryton kommen könnte. Im nächsten Post werde ich erklären wie man diese installiert.

Okt 272011
 

Wir haben ja schon einiges installiert und konfiguriert [1], [2], [3]. Jetzt wäre es an der Zeit Tryton einfach mal zu starten. Dazu öffnen wir zwei Terminals. Einen für den Server und den Anderen für den Client.

Zuerst starten wir den Server. Dazu geben wir folgendes ein.

cd ~/workspace/tryton-dist/trytond
sudo bin/trytond

Jetzt müsste auf der Konsole die Post abgehen. Am Ende sollte es in etwa so aussehen.

Konsole Ausgabe beim Start des Tryton Servers

Man sieht hier das duzende Module geladen wurden. Viel mehr als nötig. Aber ich lade immer gerne alles runter.

Aber wir müssen zuerst noch ein paar Konfigurationen am Server vornehmen. Dazu öffnen wir die Tryton Server Konfigurationsdatei.

sudo gedit ~/workspace/tryton-dist/trytond/etc/trytond.conf

Dort suchen wir den Eintrag für das Admin Passwort.

# Configure the Tryton server password
#admin_passwd = admin

Wir passen es so an das es unseren Bedürfnissen entspricht. Das # muss auch noch weg.

# Configure the Tryton server password
admin_passwd = password

Danach starten wir den Server wieder.

So, jetzt wo der Server läuft können wir ja noch den Client starten.

cd ~/workspace/tryton-dist/tryton
./bin/tryton

image

Jetzt müssen wir zuerst mal eine Datenbank erstellen. Erst dann sind wir sicher das Tryton läuft.

  1. Das Login Fenster klickt man mit abbrechen weg.
  2. Man klickt auf Datei -> Datenbank -> neue Datenbank
    Aber Achtung. Das Tryton-Fenster selber hat kein Datei-Menü. Das findet man beim Unity Desktop in der Taskliste, ganz oben.
  3. Habe ich schon erwähnt?! Mir gefällt Unity noch immer nicht.
  4. Hier gibt man so einiges an.
    image
    Das erste Passwort ist das selbe, dass wir in der Tryton Konfiguration definiert haben. Danach wird noch ein Name für die DB definiert und ein Passwort nach Wunsch. Wenn jetzt auf “Erstellen” geklickt wird müsste es einen Moment rattern und die DB ist erstellt.
  5. Danach müsste der Login-Screen erscheinen.
    image
  6. Wenn nichts schief ging erscheint das erste mal Tryton. Jetzt könnte man einiges einstellen. Das wollen wir aber nicht machen. Jedenfalls ich nicht.
    image

Wer es soweit geschafft hat ist nun im Besitz einer lauffähigen Tryton Instanz. Der einzige Unterschied gegenüber der Originalanleitung ist, dass man sonst noch einen tryton Benutzer auf der Datenbank und im System definiert. Der Server wird dann mit diesem Benutzer gestartet. Aber zum entwickeln stört mich das. Genauere Infos kann man hier finden.

Als nächstes werden wir PyCharm installieren und damit den Tryton Server starten.

Okt 242011
 

In den letzten zwei [1] [2] Postings haben wir gesehen wie Ubuntu 11.10 installiert wird und was alles an Paketen auf das System muss.

Jetzt, wo wir alles nötige an Software zusammen haben, werden wir uns an die Einstellungen machen um die Entwicklungsumgebung auch nutzen zu können.

Dazu werden wir uns ziemlich viel im Terminal bewegen. Also starten wir zuerst einmal ein Terminal.

  1. Zuerst prüfen wir ob Python überhaupt läuft. Dazu geben wir am Prompt einfach python ein und drücken “Enter”. Dann sollte etwas in der Form hier erscheinen. Mit exit() können wir Python wieder verlassen.
    Python Test
    In der zweiten Zeile sehen wir das standardmässig Python 2.7 gestartet wird. Und das ist gut so.
  2. Als nächstes verpassen wir dem Datenbankuser postgres ein neues Passwort. Dazu geben wir auf der Konsole folgendes ein.
    sudo -u postgres psql

    Danach sieht der Prompt ein wenig anders aus.
    PostgreSQL Passwort ändern
    Man befindet sich jetzt in der PostgreSQL Umgebung. Dort gibt man nun folgendes ein.

    \password postgres

    Danach wird man nach dem Passwort gefragt. Mit \q verlässt man die PostgreSQL Umgebung wieder.
    Da ich den Tryton Server nicht mit einem speziellen User starten will erfasse ich mein Username noch in der DB.

    sudo su postgres -c "createuser --createdb --no-adduser -P geniali"

    Danach werden noch ein paar Fragen gestellt die man individuell beantworten kann.

  3. Wir erstellen nun im Home Verzeichnis ein neues Verzeichnis. Es scheint sich eingebürgert zu haben dies als workspace zu bezeichnen.
    mkdir ~/workspace
    mkdir ~/workspace/tryton-dist
    cd ~/workspace/tryton-dist

    Danach sollte es in der Konsole in etwa so aussehen.
    Order der Tryton Source

  4. Wir installieren noch hgnested richtig im System. Mit hgnested ist es möglich verschachtelte Repros von Mercurial abzurufen.
    Download hgnested
    Nach dem Download wird das Archiv noch entpackt. Danach gibt man folgendes im Terminal ein.

    cd ~/Downloads/hgnested-0.4/
    sudo python setup.py install
    sudo pip install --install-option="--user" hgnested
    sudo echo -e "[extensions]\nhgnested=" >> ~/.hgrc

    Danach müsste ein hg nclone in etwa wie folgt aussehen.
    Testausgabe von hg nclone

  5. Jetzt laden wir mal den Source Code der Version 1.8 von Tryton runter. Wichtig dabei ist das man im Ordner ~/workspace/tryton-dist steht.
    Client:

    hg clone http://hg.tryton.org/1.8/tryton

    Ausgabe von hg clone des Tryton Clients
    Server:
    Hier laden wir ALLES runter. Jedes offizielle Modul das es bei Tryton gibt. Das dauert dann einen Moment.

    hg nclone http://hg.tryton.org/1.8/trytond

Jetzt müsste es im Verzeichnis tryton-dist zwei Ordner geben. Im Ordner trytond/trytond/modules müsste es etliche Ordner haben.

Verzeichnis mit allen Tryton Modulen

Das wäre dann nicht mal so schlecht. Im nächsten Post werden wir Tryton dann einfach mal starten.

Okt 212011
 

Jetzt, wo wir ein lauffähiges Ubuntu 11.10 haben [1], müssen wir nur noch ein wenig Software installieren. Ein wenig ist dabei untertrieben. Es kommt noch einiges zusammen damit man Tryton mit allen Modulen starten kann.

Da mir das neuen Software-Center von Ubuntu 11.10 nicht passt habe ich gleich noch das alte Synaptic Paketverwaltung installiert. Die findet man ohne weiteres im Software-Center.

  1. Damit das System aktuell ist starte ich mal die Aktualisierungsverwaltung. Sofern es Updates gibt spiele ich die ein.
  2. Gegebenenfalls muss Linux danach neu gestartet werden. Jap, dass gibt es auch unter Linux, nicht nur unter Windows.
  3. Zuerst muss man sich allerdings noch die Java 6 JDK besorgen. Open JDK wird von PyCharm nicht unterstützt. Da Java neu nicht mehr im Ubuntu Repro ist muss man die Geschichte selber installieren.
    Man öffne ein Terminal und gebe folgendes ein:

    sudo add-apt-repository ppa:ferramroberto/java
    sudo apt-get update

    Oder alternativ via GUI. Install Sun Java Runtime (JRE) in Ubuntu 11.04 via PPA

  4. Bemerkung am Rande. Der Unity Desktop macht mir keine Freude. Da muss ich mich noch nach einer Alternative umschauen.
  5. Jetzt wird es Zeit Synaptic zu starten. Echte Linux’er machen das natürlich auf der Konsole. Ich bin kein echter Linux’er. Ich will ein GUI.
  6. Gesucht wird nun nach folgenden Paketen. Diese werden jeweils für die Installation vorgemerkt. Für was sie sind kann jeweils unten in der Bemerkung nachgelesen werden.
    sun-java6-jdk (wird für PyCharm benötigt), mercurial-common, tortoisehg, tortoisehg-nautilus, postgresql, pgadmin3
  7. Jetzt noch viele Python Sachen. Bei Python achte ich drauf das nur die 2.7’er Versionen auf das System kommen. Tryton ist, so viel ich weiss, noch nicht Python 3 ready.
    python2.7, python2.7-dgb, python2.7-dev, python2.7-doc, idle-python2.7, python-pip, python-dateutil, python-setuptools
  8. Dann noch etliche “python-“ Sachen. “python-“ für das Suchfeld schreibe ich nicht jedes mal hin. Nur noch dass was danach kommt. Zudem installiere ich die dbg und doc Pakete jeweils auch noch mit.
    vobject, webdav, ldap, ldap, genshi, lxml, psycopg2, relatorio, beautifulsoup, tz

Jetzt sollte so ziemlich alles installiert sein was nötig ist um die Entwicklung in Angriff zu nehmen. Im nächsten Posting werden wir alles mögliche einstellen und den Source Code von Tryton runterladen.

Okt 182011
 

In Zukunft werde ich mich Beruflich fast nur noch mit Python, Tryton und Linux (Ubuntu) beschäftigen. Wenn es einigermassen gut läuft werde ich für Tryton entwickeln. Dies alles unter Linux.

Vor ein paar Tagen wurde die neue Version von Ubuntu veröffentlicht. 11.10 bringt einige Anpassungen mit. Ob mir die Version passt wird sich noch zeigen. Aber ich möchte anhand dieser Version zeigen wie man eine Entwicklungsumgebung für Tryton aufbauen kann. Von A-Z. Endziel ist es eine Umgebung zu haben wo man den Tryton Server im Debugger von PyCharm starten kann. Ob der Weg dort hin “Linux-Like” ist weiss ich nicht. Aber die Linux’er unter meinen Lesern werden mir das sicher melden.

Ubuntu installiere ich dabei unter dem VMWare Player. Zur Zeit ist die Version 4 des Players aktuell. Das sollte nicht ein all zu grosses  Problem darstellen.

  1. ISO Image von Ubuntu 11.10 downloaden.
    http://www.ubuntu.com/download/ubuntu/download
  2. Wer die 3’er Version vom WMWare Player installiert hat und nun die 4’er installiert muss sich auf zwei Reboots gefasst machen.
  3. VMWare Player starten und auf “Create a New Virtual Machine” klicken. Danach wählt man das ISO Image von Ubuntu aus.
    Create a New Virtual Machine
  4. Im nächsten Dialog wird nach den Logindaten gefragt die VMWare einrichten soll. Hier ist auf die Schreibweise zu achten. Der “User name” darf nur klein-Buchstaben enthalten.
    Logindaten für Ubuntu
  5. Danach kann angegeben werden wo das Image zu liegen kommt.
    Pfad für das Image
  6. Als nächstes wird man nach der Grösse der Festplatte gefragt. Für mein Ziel reichen 20GB. Ich belasse es also bei den Standradvorgaben.
    Grösse Festplatte des Images
  7. Zu guter Letzt definiert man noch ein paar Hardwareeinstellungen. Da ich viel Speicher im Host habe gebe ich der VM 4GB RAM, 4CPU’s und schalte beim Display noch die 3D Unterstützung ein. Das Floppy habe ich gelöscht da mein Laptop kein Floppy mehr hat.
    Hardware des Images
  8. Danach läuft die Installation an. Die scheint mir einfacher gestrickt zu sein als noch bei 11.04. Ich wurde während der ganzen Installation nie etwas gefragt. Erst als der VMWare Player die VMWare Tools installieren wollte musste ich wieder was machen.
    Installation VMWare Tools
    Wie es so schön im Dialog heisst, einfach warten. Geduld ist hier angesagt. Allerdings habe ich den Dreh noch nicht ganz raus. Dieser Dialog verschwindet nach einer gewissen Zeit. Danach landet man im Terminal als root. Was man dort machen muss ist mir nicht klar. Ich habe bislang die VM abgestellt, auf die unschöne Art. Nach den erneuten starten der VM lief Ubuntu bislang immer einwandfrei.
  9. Jetzt sollte man am Ubuntu Login landen. Der sieht allerdings ganz anders aus als noch bei Ubuntu 11.04. Ob mir das gefällt weiss ich noch nicht.
    Startscreen Ubuntu 11.10
    Vor allem das hier macht mir sorgen. Ich konnte mich bislang nicht mit dem Unity Desktop anfreunden.
    Login Ubuntu 11.10
    Es gibt nur noch den Unity und neue Unity 2D. Oje.

So, jetzt sollte Ubuntu schon mal laufen. Das System kann jetzt noch individuell angepasst werden. Als nächsten Schritt werden wir die nötigen Pakete installieren damit wir mit Python an Tryton starten können.

Aug 082011
 

Ich glaube es wird langsam Zeit für mich mir Gedanken zu machen, wie so ich ursprünglich mit dem Bloggen begann.

Mein erstes Posting datiert vom 12. Januar 2005. Seit dem habe ich tatsächlich 1006 Postings erstellt. Mal bessere, mal schlechtere. Gedacht war das Blog aber für mich als Selbst-Dokumentation und Hilfe für Andere. Damals war ich in vielen Dingen noch Anfänger und es gab einiges zu entdecken. Auch sehr triviale Sachen wurden von mir im Blog verewigt.

Seit aber etwa 4 Jahren wurde es immer weniger. Vor allem die trivialen Sachen wurden weniger, ob wohl es davon extrem viel gäbe. Aber irgend wie, wenn die Erfahrung rund um die Informatik zunimmt, steigt auch die Hemmschwelle über triviale Themen zu Bloggen. Irgend wie schwingt da immer der Gedanke mit, wen interessiert schon so was. Das ist doch peinlich über so was einfaches zu schreiben.

Aber jetzt bin ich wieder genau in dieser Situation. Da ich in Zukunft meine Brötchen mit Linux (Ubuntu), Python und Tryton verdienen werde ist jetzt wieder VIEL lernen angesagt. Und wo beginne ich da? Ganz genau. Bei fast null. Es gibt so viel zu entdecken was für mich nicht trivial ist, aber den Profi nicht mehr vom Hocker reisst. Somit bin ich auf der Suche nach trivialen Informationen zu Problemen die bei einem solchen Umstieg einfach auftauchen können.

Genau aus diesem Grund habe ich mir fest vorgenommen auch über scheinbar einfach Sachen zu Bloggen. Für den Profi mag es lächerlich trivial erscheinen, für mich aber zur Zeit nicht. In drei bis vier Jahren wird es für mich dann sicher auch wieder trivial sein. Aber jetzt, gerade jetzt, ist es das nicht. Deshalb werde ich wieder vermehrt über einfache Sachen schreiben.

Bei einem solchen Umstieg, 12 Jahre reine Microsoft Welt, da sollte einiges zusammen kommen.

Es wird also wohl in Zukunft mehr zum Thema Linux, Python und Tryton zu lesen geben.

Mal schauen wohin mich die Reise führt. Back to the roots.