Mrz 232014
 

Jeder hat schon davon gehört oder gelesen. Bitcoin, Litecoin, Feathercoin, Dogecoin und einige mehr. Das sind alles Kryptowährungen. Geld das mit Rechenkraft erstellt ist. Es gibt sogar ein Land, Island, dass seinen Bürgern einmalig 31.8 Auroracoin ausgibt. Aber vorweg. Ohne spezielle Hardware ist im Bereich Kryptowährung kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Ich kam dazu wie viele Andere auch. Etwas darüber gelesen, ein wenig geträumt und dann rumprobiert. Schlau gemacht was es so gibt, Tools runtergeladen, installiert, getestet und dann wieder verworfen. Schlussendlich läuft jetzt auf meinem Laptop ein GPU Miner (http://github.com/cbuchner1/CudaMiner) und ein CPU Miner (http://github.com/pooler/cpuminer). Beide minen bei mir aktuell Feathercoins. Fragt mich jetzt nicht wie so, ist einfach mal so.

Eingerichtet ist das ganze relativ schnell. Allerdings handelt es sich bei den zwei Tools um reine Komandozeilenprogramme. Ist also nicht jedermanns Sache, aber unterm Strich die effizienteste Lösung.

GPU mit CUDA Miner

In meinem Dell XPS17 steckt eine Nvidia GeForce GT 555M. Mit dem CUDA Miner kommen mit dieser Grafikkarte etwa 37KH/s zusammen. Zu beachten ist, Bitcoin nutzt den Algorithmus SHA256, Feathercoin nutzt scrypt. Mit SHA256 sind es dann etwa 22MH/s, dafür ist aber der Schwierigkeitsgrad um einiges höher. Aber egal, 37KH/s sind nicht schlecht. Da kommen in 10 Stunden etwa 2000-3000 Shares zusammen.

CUDA GPU Miner

Dabei muss man einfach im Auge behalten das unter umständen auf dem System nicht mehr an arbeiten zu denken ist. Bei mir geht es noch relativ gut. Um diesen Beitrag scheiben zu können musste ich den Miner beenden. Windows Live Writer war damit nicht bedienbar. Wenn ich aber am Programmieren bin, mit IntelliJ IDEA 13.1 oder Eclipse, dann stört der Miner nicht gross.

CPU mit CPU Miner

Beim CPU Miner kann man rumexperimentieren in dem man die Anzahl Threads selber bestimmt. Um ungestört arbeiten zu können habe ich die auf 4 gestellt. Somit arbeitet meine Intel I7-2720QM 2.2GHz mit etwa 16KH/s. Wesentlich mehr wird es nicht wenn ich noch mehr Threads starte.

CPU Miner

Wenn der CPU Miner mit 8 Threads gestartet wird, also so viele wie CPUs im Taskmanager angezeigt werden, dann bricht die Leistung des GPU Miners ziemlich krass ein. Der GPU Miner braucht also noch etwas von den CPUs. Maximal 6 CPUs kann ich dem CPU Miner zugestehen ohne das die GPU einbricht mit der Rechenleistung.

Was bleibt

Nicht viel. Wirklich nicht viel. Aber wer weiss. Wenn sich Bitcoin-Phänomen nochmals wiederholt, dann könnten die paar Feathercoins, die so zusammen kommen, mich reich machen. Sehr reich. Also, man sieht, eher unwahrscheinlich. Aber Spass macht es trotzdem.

Nur mal so zum Nachrechnen. Ich habe bislang 54’632 Shares für Feathercoins gefunden. Aus diesen Shares resultierten 7.045FTCs (Feathercoins). Diese haben aktuell einen Wert von 0.1149€ pro FTC. Ich habe also in etwa 100h Laptop Laufzweit 0.8094705€ “verdient”. Es waren auch schon mal. 0.19€ pro FTC. Aber der Kurs schwankt ziemlich und darauf wird natürlich spekuliert.

Aber man sieht schön, mit solcher Hardware kommt man nicht weit. Da müsste man schon Spezialhardware haben. Na ja.

Was geht weiter

Mich als Programmierer hat natürlich auch interessiert wie man einen eigenen Miner bauen kann. Für Android habe ich einfach nichts schlaues gefunden. Ich nahm mich dem Problem mal an. Die Ernüchterung kam schnell. In reinem Java erreicht man etwa 0.2KH/s bis 0.4KH/s. Mit einem CPU Miner erreicht man etwa 4KH/s. Und das habe ich nun gemacht. Ich habe den CPU Miner genommen, ist ja C, und in ein NDK Projekt verpackt. Das Teil läuft sogar und bietet einige Funktionen die andere Miner für Android nicht bieten. Dazu aber später mehr.

Zu finden ist der Miner bei Google.

Get it on Google Play

Android App – Simple Ping

 Android, Entwicklung, Linux, Simple Ping  Kommentare deaktiviert für Android App – Simple Ping
Nov 232013
 

Vor einiger Zeit habe ich verbissen nach einem Tool gesucht womit man eine Netzwerkkomponente anpingen (Ping) kann. Das Teil musste unbedingt unter Android funktionieren. Der Grund war, dass ich auf einem Windows PC einen REST Service entwickle und mit einer Android App nutzen will. Dazu bin ich aber auf ein funktionierendes WLAN angewiesen damit die App auf meinen PC zugreifen konnte. Um zu verifizieren ob mein PC vom Android aus erreichbar war brauchte ich eine Ping App.

Was ich aber gefunden habe überzeugte mich absolut nicht. Die Apps nutzten das Ping vom Android, das heisst das Ping von Linux und gaben einfach alles 1 zu 1 aus. Bei den meisten musste man also warten bis die Pings durch sind bis man sah ob es erfolgreich war oder nicht. Wieder andere gaben Zeile für Zeile aus. Und alle sahen aus als ob der Entwickler so seine ersten Erfahrungen mit App Entwicklung gemacht hat. Also ziemlich öde. Zudem war keine der Apps in der Lage ein Timeout zu detektieren.

All diese Unzulänglichkeiten, und das verlangen wieder mal was neues zu machen, bewogen mich dazu eine neue App zu entwickeln. Da ich noch 1000 Ideen im Kopf habe nannte ich die App einfach Simple Ping.

Auch diese App ruft im Hintergrund das Ping von Android auf. Auf den meisten Geräten funktioniert dies ohne Probleme. Einige haben aber das Ping so weit eingeschränkt das man es nicht nutzen kann. Wahrscheinlich denken diese Hersteller das wäre zuträglich für die Sicherheit ihres Systems. Ich verstehe es aber nicht wirklich. Deshalb prüft die App ob das Gerät gerootet ist. Wenn ja, dann wird Simple Ping mit root-Rechten aufgerufen.

Was ziemlich einmalig zu sein scheint ist die Fähigkeit Timeouts zu detektieren. Wenn 3 Sekunden lang keine Antwort kommt geht die App davon aus, dass das Ping verloren ist, es wird also ein Timeout angezeigt. Das Verhalten ist also ähnlich wie beim Ping unter Windows Systemen. Dort kommt auch der Hinweis auf ein Timeout. Sobald die Netzwerkkomponente wieder erreichbar ist läuft das Ping normal weiter. Unter Linux konnte ich das nicht reproduzieren. Unter Linux bleibt das Ping einfach stehen. Es geht erst weiter wenn die Netzwerkkomponente wieder erreichbar ist. Also wird auch unter Linux nicht aktiv auf ein Timeout hingewiesen.

Was mir bei den anderen Apps auch fehlte war ein Hinweis auf das längste Ping, das kürzeste und die Durchschnittszeit. Wenn eine App dann was anzeigte war es meistens am Ende der Pings. Nur bringt das mir in der Regel nichts. Simple Ping zeigt laufend alle Werte an. Der Durchschnitt wird bei jedem Ping aktualisiert. Ob das gut ist weiss ich noch nicht. Der Ansatz ist ziemlich pragmatisch. Alle Ping-Zeiten aufsummiert und durch die Anzahl Pings dividiert.

Zur Zeit ist die App noch in einer BETA läuft aber erstaunlich gut. Die einzigen Probleme die ich mitbekomme sind falsche Hosts die man versucht anzupingen. Da kann ich aber nicht viel dagegen tun.

Die App kann man bei Google, AndroidPIT und SlideMe runterladen. Dann mal viel Spass beim Pingen.

Nexus 4

Simple Ping - Nexus 4

Nexus 7

Simple Ping - Nexus 7

Nexus 10

Simple Ping - Nexus 10

Erfahrungen mit dem Samsung GALAXY S4

 Android, Hardware  Kommentare deaktiviert für Erfahrungen mit dem Samsung GALAXY S4
Okt 062013
 

Seit ungefähr einem Monat bin ich ein stolzer Besitzer eines Samsung GALAXY S4. Vor dem Samsung nutzte ich ein LG Optimus 3D. Mit dem LG war ich technisch gesehen sehr zufrieden. Software Update mässig allerdings nicht. Für ein High-End Gerät wurden sehr wenige Updates veröffentlicht. Genaugenommen Zwei. Das Zweite davon auf Android 4 was ich auch kurz getestet habe. Ich ging dann aber schnell wieder auf die Version 2.3.7 zurück da die 4’er Version VIEL zu langsam war.

Das S4 macht wirklich echt Spass. Meine Kaufkriterien waren A) lange Akkulaufzeit und B) ein Gerät das jeder hat.

Der Punkt A war einfach. Gemäss diversen Tests zeigte das S4 immer die beste oder einer der besten Laufzeiten. Das ist auch wirklich so. Am Abend, wenn ich ins Bett gehe, habe ich 100%, am Morgen wenn der Wecker abgeht sind es noch etwa 95%. Allerdings schalte ich über Nacht immer den Flugmodus ein. Nach einem Arbeitstag habe ich in der Regel auch noch mehr als 50% Akku. Das erreichte ich mit dem LGO3D schlicht nie. Das laden des Akkus ist aber nicht mehr ganz so einfach. Laden via normalem USB am PC läuft meistens auf einen neutralen Ladestand hinaus. Der normale USB hat in der Regel nicht genügend Dampf um das Gerät zu laden. Und wenn doch dauert es endlos lange. Wenn ich den Akku ganz weit unten habe, und das Teil vor dem Schlafen gehen voll haben will, muss ich das mitgelieferte Netzteil nutzen. Das liefert dann 2.5A was das S4 zügig füllt.

Punkt B kommt aus der Erfahrung mit dem LGO3D, was bei weitem nicht so verbreitet ist. Wenn man dann auf Custom ROMs aus ist wird es nicht ganz einfach. Zum LGO3D habe ich keine brauchbaren Custom ROMs gefunden. Die besten ROMs gab’s, oder gibt’s, hauptsächlich für Geräte die eine gute Verbreitung haben oder keine exotische Hardware. Deshalb mal das S4. Ob es dann so sein wird wird sich in Zukunft noch zeigen.

Die Verarbeitung meines Exemplars lässt auch keine Wünsche offen. Einzig das niedrige Gewicht stört mich. Ich hätte gerne etwa 30 bis 40 Gramm mehr. Die Dinger sind mir einfach zu leicht. OK, dass muss man jetzt nicht wirklich verstehen.

Was ich auch absolut spitze finde ist das Display. Der Kontrast ist ja absolut sensationell. Wenn man im dunkeln Zimmer ein Video schaut, dass beim starten einen schwarzen Hintergrund hat, dann sieht man davon wirklich NICHTS mehr. Nicht so wie beim alten LGO3D wo der schwarze Hintergrund einfach nur ein grau war.

Das S4 besitzt ja gefühlt tausende Sensoren. Einiges davon sollten das Erlebnis “Mobile” besser machen. z.B. automatisches Scrollen beim lesen, Video stoppen beim Wegschauen und noch vieles mehr. Habe ich alles ausgeschaltet weil es bei mir schlicht nicht funktioniert. Ob es an der Brille liegt die ich trage? Scrollen war schlicht ziemlich willkürlich. Videos stoppten auch beim schauen. Erst beim bewegen des Kopfes liefen die wieder an. Viele der Funktionen erachte ICH schlicht als Spielerei die schnell ihren Reitz verlieren oder schlicht nicht nutzbringend eingesetzt werden können. Beim LGO3D war es die 3D Kamera. Macht ein paar Tage Spass, danach so überflüssig wie ein Geschwür.

Das einzige was gut funktioniert ist die Erkennung ob man aufs Display schaut. Beim lesen muss man nun nicht mehr immer wieder Scrollen damit das Display nicht aus geht. Das funktioniert ziemlich gut.

Kurz: Das Teil macht noch immer Spass und den Kauf bereue ich noch nicht. 🙂

Kompletten Google Play Store für die Schweiz

 Android  Kommentare deaktiviert für Kompletten Google Play Store für die Schweiz
Sep 022013
 

RnitU8QA2u6TgOsQVuJQhj4nwGiiKfvr7Q6J1bus2gjWV_ZCtxDmEY9XJk1ysw_QHg=w1600[1] In der Schweiz kann jeder zur Zeit NUR Apps via Google Play Store auf seinem Android installieren. Der Play Store hätte aber noch einiges mehr zu bieten. Da gäbe es noch “Google Play Music”, “Google Play Movies”, “Google Play Books”, “Google Play Magazin” und “Google Play Gutscheinkarten”. Man sieht, es gäbe noch etliches Services von Google die man mit Android nutzen könnte, wenn man sie denn hätte. Auf Mobilegeeks.de gibt es eine schöne Darstellung, wo auf der Welt welche Services zur Verfügung stehen. An der Kaufkraft der Schweiz kann das ja nicht liegen. An was den? Dazu schweigt Google.

Aus diesem Grund hat die Google Plus Community “Play Store für die Schweiz!” eine Petition gestartet um das zu ändern. Ich rufe hiermit alle Android Nutzer aus der Schweiz dazu auf, diese Petition zu unterschreiben um ein wenig Druck auf Google auszuüben. Ob es was bringt wird sich zeigen. 🙂

Hier geht es zur „Play Store für die Schweiz > Petition„.

Von nichts kommt nichts. Also mitmachen.

Android Dev – Schneller Android Emulator Genymotion

 Android, Entwicklung  Kommentare deaktiviert für Android Dev – Schneller Android Emulator Genymotion
Jul 292013
 

Im Dezember 2012 habe ich mal was über einen schnellen Android Emulator geschrieben. Dieses Projekt gibt es in der Form nun nicht mehr. War auch ziemlich überrascht. Dafür gibt es aber was besseres. So sieht es jedenfalls für mich aktuell aus. Das Teil nennt sich Genymotion. Aktuell ist die Lösung noch in der BETA und aktuell sind die Android Images noch gratis. In Zukunft soll es auch gratis bleiben, allerdings wird es auch eine kommerzielle Geschichte geben. Die werden dann noch ein paar Features mehr haben, aber zum testen reicht vollkommen aus. Zudem ist das Teil noch immer rasend schnell.

Was auch cool ist, das Teil ist nun einfach nach dem Start im ADB sichtbar und es kann sofort damit gearbeitet werden. Es muss nicht noch rumgefummelt werden bis man sich mit dem Debugger verbinden kann. Zudem kann die Orientierung nun VIEL einfacher gewechselt werden. Mir gefällt das Ding super.

Es gibt sogar noch ein IntelliJ IDEA Plugin und auch eines für Eclipse.

Installation ist relativ einfach. Man lade die gewünschte Version runter. Unter Linux handelt sich um eine .bin Datei. Danach muss/darf man die Datei noch ausführbar machen.

chmod +x genymotion-1.1.0_x64.bin
./genymotion-1.1.0_x64.bin 

Jetzt installiert sich Genymotion. Allerdings lässt sich danach unter Umständen kein Image starten. Wenn das der Fall ist muss man noch die Kernelmodule erstellen. Ist in den FAQ gut beschrieben.

Ach ja. Installiert wird das Tool in das selbe Verzeichnis wo die genymotion-1.1.0_x64.bin liegt. Das muss man unter umständen noch anpassen.

Und jetzt kann das Teil gestartet werden. Ganz einfach mit ./genymotion, sofern man im Installationsverzeichnis ist.

Danach sieht man diesen Dialog hier. Allerdings ohne Android VMs. Diese muss man zuerst hinzufügen. Einfach mal auf Add klicken.

Genymotion Startseite

Dann wählt man ein vorkonfiguriertes Gerät aus …

Neues Gerät auswählen

… klickt auf Add und verfolgt nun was passiert. Ist keine Hexerei.

Download und Installation der VM

Das Android Image wird dann aus der Cloud runtergeladen, parametrisiert und installiert.

Jetzt kann es gestartet werden. Hier im Beispiel ein Image eines Nexus 7.

Gestartetes Nexus 7

Und wie gesagt, man kann gleich loslegen.

Device auswähl beim debuggen

Meine App Com2Cal konnte ich ohne Probleme starten und debuggen.

Gestartete Com2Cal App auf dem Emulator 

Und nun, viel Spass beim emulieren.

Apr 162013
 

Es ist etwas das mich schon immer störte und noch immer stört. Ich, als Entwickler, pflege meine App, stelle regelmässig ein Update zur Verfügung, aber diese werden nicht eingespielt. Bugs werden so über lange Zeit mitgeschleift, füllen mir die Logs und machen die Anwender unzufrieden. Es gibt Mails die man oft mit einem “mach ein Update” abtun kann. Der Google Play Store informiert zwar über neue Updates was aber noch lange nicht heisst das die auch eingespielt werden.

Deshalb baute ich in der Version 2.0 von Com2Cal ein Mechanismus ein der den Anwender über eine neue Version informiert. Ich wollte wissen ob die Updatemoral dann besser wird. Die ganze Sache funktioniert relativ einfach.

Auf meinem Server habe ich eine Datei mit folgendem Aufbau.

GOOGLE;20130;2.0.1.3
PIT;20130;2.0.1.3
SLIDE;20130;2.0.1.3
AMAZON;20120;2.0.1.2

changelog

2.0.1.3
- bug: incorrectly formatted integer in arabic room

2.0.1.2
- bug: format Google Maps url
- bug: too often ask for rating app via notification. Now only all two days.
- new: SMS ends with " P", blank + P, shall not tracked.
- new: Open notification item in Google Maps when coordinates are available
- Update many layouts

Wie man sieht führe ich eine Liste mit allen Stores wo ich die App veröffentlicht habe. Jeweils mit der Versionsnummer. Zuunterst dann noch das Changelog. Wenn also die Serverversion aktueller ist als die Installiert wird der Anwender mit einer Notifikation informiert dass es eine neuere Version der App gibt. Anhand des Changelog sieht er dann auch gleich was gemacht wurde. Zudem verlinke ich dabei gleich noch auf die entsprechenden Stores damit das Update noch einfacher wird.

Die Notifikation sieht sehr einfach aus.

Update Notifikation

Dem Anwender werden danach die Informationen wie folgt dargestellt. Beim klick auf den entsprechenden Store landet er gleich beim Download.

Infodialog zum Update - Teil 1 Infodialog zum Update - Teil 2

Das Ergebnis in den Statistiken kann sich durchaus sehen lassen. Als erstes mal ein Beispiel das die Updatemoral vor dieser Implementation darstellt.

Updatemoral vor dem neuen Feature - ganz schlecht

Bei jedem roten Pfeil wurde ein Update veröffentlicht. Wie man sieht bleiben die alten Version extrem lang hängen. Nur ein kleiner Teil der Anwender macht das Update. Der Ausschnitt zeigt den Monat Februar 2013.

Wenn wir uns jetzt mal Mitte März bis Mitte April anschauen sieht es ganz anders aus.

Updatemoral nach dem neuen Feature - sehr gut

Zwei Updates. Die alten Versionen wurde ich innert kurzer Zeit fast ganz los. Der graue Anteil sind Altlasten die ich nie los werde. Orange ist die Version 2.0.0.0 wo ich das Feature eingebaut habe. Grün das erste und violett das zweite Update. Wie man sieht wurden die Updates wesentlich schneller eingespielt als früher.

Daraus lässt sich wohl schliessen dass sich dieses Feature sehr gut bewährt hat. Updates werden viel schneller eingespielt und negative Kritik gab es dazu auch keine. Also ein voller Erfolg.

Feb 072013
 

Was lange wärt kommt gut. Oder so ähnlich. Nach einigen Monaten Freizeit opfern und viel testen ist es nun soweit. Com2Cal in Version 2.0 ist fertig. Vielleicht noch nicht ganz Fehlerfrei, dass werden ja jetzt die Massentest’s zeigen, aber soweit das man sie veröffentlichen kann.

Um zu verstehen was an Version 2.0 so besonders ist muss man wissen was Com2Cal bislang überhaupt macht. Com2Cal ist eine Android App die Anrufe, egal ob ankommend, verpasst oder angenommen, im Kalender protokolliert. Das selbe bei verschickten oder empfangenen SMS. Es wird jeweils ein Termin im Kalender erstellt wobei immer ersichtlich ist um was es geht. Bei einem SMS steht auch der Text im Termin drin.

Bei ein paar Leuten, besonders Geschäftsleuten, kommt die App sehr gut an. Einer dieser Jungs, Giaever Publishing, hatte eine so coole Idee das ich Com2Cal gleich damit erweitern musste.

Er hatte folgendes Problem. Im Besitzt von zwei Androiden, aber meistens nur eines auf sich. Eines liegt also hauptsächlich zuhause rum, während er das andere Android bei sich hat. Wenn auf dem Gerät zuhause nun ein Anruf eingeht, oder ein SMS, dann merkt er es erst am Abend wenn er nach Hause kommt. Irgend wie blöd. Dafür wollte er eine Lösung. Die kann ich ihm bieten.

Com2Cal speichert, wie gesagt, alle Ereignisse im Kalender. Das ist meistens ein Google Kalender. Wenn er nun Com2Cal auf beiden Geräten installiert, bei beiden Geräten den selben Kalender nutzt, dann kann Com2Cal merken das auf dem Gerät zuhause eine Nachricht eingegangen ist. Oder das er einen Anruf verpasst hat. Und genau dieses Feature ist neu in der Version 2.

Auf dem Android zuhause geht ein Anruf ein, oder ein SMS, und auf dem Android das man dabei hat wird man darüber informiert. Bei mir funktioniert das oft innerhalb von wenigen Sekunden. Auf meinem S3, dass im Büro liegt, geht eine SMS ein und ich werde umgehend auf meinem LG Optimus 3D darüber informiert.

Da ich alle Informationen mitliefere, die ich für den Kontakt ermitteln kann, ist es nun möglich das ich auf meinem LG Optimus 3D auf so ein Ereignis reagieren kann. Ich kann ein SMS schicken, einen Anruf tätigen oder mit einer EMail antworten, sofern die nötigen Informationen ermittelt werden konnten. Wenn die Nummer als Kontakt gespeichert ist stehen alle nötigen Informationen zur Verfügung.

So, jetzt mal schauen wie gut das bei den Usern ankommt.

Android app on Google Play

Und hier noch ein paar Bilder.

Hauptseite Com2CalListe mit Benachrichtigungen von anderen Geräten  Was möchten Sie tun?

Einstellungen für Com2Cal Mögliche Filter für Com2Cal Benachrichtigungen App Widgets

Sep 292012
 

Was lief seit der Version 1.1.0 als ich das letzte mal etwas über Com2Cal gebloggt habe.

Viel. Sehr viel sogar. Ich bin überrascht was da schon bei so wenigen Installationen, aktuell etwa 400, zusammen kommt. Es gibt viele Leute die viele Ideen haben. Aktuell bin ich mit Com2Cal bei Version 1.1.8.6.

Was mich besonders überrascht sind die Installationsquellen. Seit der Version 1.1.8.0 kann ich ermitteln woher Com2Cal installiert wurde, mehr oder weniger. Als Quellen kommen Google, Amazon und AndroidPIT in Frage. Demnach wird am gibt es die meisten Installationen bei Google, gefolgt von Amazon und dann AndroidPIT. Überrascht hat mich der Anteil von Amazon. Damit habe ich nicht wirklich gerechnet.

Es gibt wohl noch duzende Quellen die Com2Cal verteilen von denen ich nichts weiss. Wenn man die Map von Google Analytics anschaut sieht man das Com2Cal in China eine gewaltige Verbreitung hat. Dort scheint aber eine sehr alte Version im Umlauf zu sein. Ich habe den Store auch gefunden. Nur, alle angegebenen EMail Adressen sind ungültig, b.z.w. es kommt die Meldung das deren Postfach voll sei. Kunststück.

Com2Cal Weltweit

Auch ein spannendes Projekt ist die Promotion von Com2Cal. Vor allem die Lösung Tap for Tap ist spannend. Die Idee dahinter ist ziemlich cool. Man blendet in der App Banner von anderen App’s ein. Auf einem Banner sind immer zwei andere App’s. Pro Einblendung bekommt man ein Credit. Diesen Credit kann man dann einlösen in dem man seine App bei Anderen einblenden lässt.

Tap for Tap

Diese Einblendung gibt also einen Credit. Meine App wird dann wo anders auch einmal eingeblendet. Aktuell wurde Com2Cal 30’824 mal eingeblendet was zu 138 Klicks geführt hat. Ob das eine gute Rate ist weiss ich nicht. Aber sicher ist, dass es nicht 138 Installationen ausgelöst hat.

Tap for Tap Statistik

Auch die Bewertung von Com2Cal lässt sich sehen. Bis auf zwei 1’er Bewertungen bin ich gut drin. Kommentare sind auch durchwegs positiv.

Com2Cal Statistik

Einzig das Verhältnis von Downloads und aktiven Installationen gefällt mir nicht ganz. Aktuell 44.38%, war aber schon mal viel tiefer. Ist auf dem Weg der Besserung.

Download / Installationen Verhältnis

Jetzt müsste ich nur noch auf die Ideen der User eingehen. Ist aber gar nicht mal so einfach. Gewünscht wäre z.B. EMail, Whatsapp, Go SMS u.s.w. Mir ist aber noch nicht ganz klar wie ich die “bemerken” soll. Da fehlt mir noch die passende Idee. Selbst bei EMail scheint es nicht einfach zu sein weil das, so viel ich verstanden habe, keine Android Implementation ist sondern eine der Hersteller. Zu viele Lösungen also. Oder hat da wer eine Idee?

Eine ganz coole Idee kam von einem Norweger. Der hat zwei Androiden. Eines das primär zu Hause rumliegt und eines das er hauptsächlich nutzt. Wenn nun eine SMS zu Hause eingeht möchte er eine Info auf dem anderen Androiden. Da beide den selben Kalender nutzen könnte ich das darüber abwickeln. Die Idee gefällt mir extrem gut. Mal schauen wie und ob ich das noch umsetze.

Und wer jetzt neugierig geworden ist:

Get it on Google Play

Android Dev – Google scheint Probleme zu haben – ADT 20.0.2

 Android, Entwicklung  Kommentare deaktiviert für Android Dev – Google scheint Probleme zu haben – ADT 20.0.2
Jul 252012
 

Heute Morgen machte Eclipse ein update der ADT für die Android Entwicklung. Anlässlich der Google I/O 2012 wurde die Version 20.0.0 veröffentlicht. Kurz darauf kam die 20.0.1 und noch kürzer auf diese Version, also heute Morgen dann die Version 20.0.2. Aber das Zeugs ist noch so fehlerhaft.

Ein schönes Beispiel gefällig?

Ich habe ein neues Projekt erstellt. Das ADT macht nun die Activities nicht mehr mit LinearLayout sondern mit RelativeLayout, was schon mal begrüssenswert ist. Die Standardactivity sieht dann so aus.

Standard Activity

Jetzt will ich die TextView löschen. Brauche ich nicht. Dazu klicke ich im “Outline” Dialog auf die TextView.

Selektierte TextView

Sieht ja auch noch wunderbar aus. Dann drückt man, logischerweise, die Delete Taste auf der Tastatur. Hmmm, wo den sonst. Egal.
Resultat:

Nach dem drücken der Delete Taste - hmmm

Man achte sich mal auf den Eintrag im “Outline” Dialog. Hmmm
Dann schaut man sich mal das XML an und staunt nicht schlecht.

Na ja - Gut wäre anders.

Komisch was da gelöscht wurde.

Ich verkneife mir jetzt mal einiges an Kommentaren und Gedanken die mir so durch den Kopf schiesse wenn ich sowas erlebe.

Aber: Bin ich der Einzige der solchen Ärger mit dem Zeugs hat? Oder bin ich der Einzige der mal mit Visual Studio programmiert hat und weiss was möglich wäre? Kann doch jetzt echt nicht sein.