Hier noch eine Liste mit Tipps die mir jetzt noch so in den Sinn kommen.
- Werkzeuge. Man braucht viel. Vor allem wenn man zu zweit arbeitet. Dann
braucht man immer wider die selben Geräte im Doppel.
- Die Bohrlöcher in der Oberkonstruktion MÜSSEN vorgebohrt werden. Bei uns war
es 5mm. Dazu nimmt man einen normalen Holzbohrer. Zum Versenken
gibt es spezielle Aufsätze.
Das schwierige am bohren ist die zu erreichende Tiefe. Selbst wenn man bei
der Bohrmaschine einen Anschlag hat ist die Versenkung nicht immer genau gleich tief.
- Schaut das ihr sicher eine Wasserwaage und eine Richtlatte habt. Irgendwie muss man
immer irgend wo prüfen ob das Gefälle stimmt oder ob der Boden einiger massen
eben ist.
- Verschraubt wurde 3cm vom Rand her. Vom ende der Latte waren es bei uns 10cm.
Empfehlungen hatten wir keine, auch habe ich nichts Aussagekräftiges im Inet
gefunden. Wir haben einfach nach optischen Gesichtspunkten entschieden und
auch mit dem Gedanken nicht zu nahe am Rand zu sein. Sonst könnte das Holz
spalten.
Jetzt ist auch klar für was die Doppelte Unterkonstruktion gebraucht wurde.

- Geschnitten wurde das Harzholz mit einer Handkreissäge. Es zeigte sich aber schnell,
dass man mit einer Elektrostichsäge viel präziser schneiden kann. Sicher nicht schneller
aber genauer. Das Problem mit der Handkreissäge ist, dass es keine geraden Kanten
gab wo man sie sauber anlegen konnte.
- Schaut das ihr genügend Bohrer habt. Die Oberkonstruktion wurde mit einem 5mm
Holzbohrer vorgebohrt. Von denen brauchte ich 3 Stück für die 900 Schrauben.
Der Bohrer brach mir immer wieder vor dem Versenker ab.
Um die Winkel an der Unterkonstruktion anzuschrauben habe ich mit einem 3mm Holzbohrer
vorgebohrt. Von denen habe ich auch 3 Stück verheizt.
Der Steinbohrer für die Winkel hielt länger durch. Von dem brauchte ich nur einen.
- Plant genügend Zeit ein. Wenn ihr es selber macht, müsst ihr keine Rekorde aufstellen.
Für unsere 28m3 haben wir vier Tage oder 8 Manntage gebraucht. Wir waren aber
jeweils am Abend fix und foxy. Allerdings bin ich Informatiker und das arbeiten, in dieser
Form, schlicht nicht gewohnt. :-)
- Überlegt euch gut wohin ihr mit dem Aushub wollt. Wir haben ihn dazu benutzt Unebenheiten
im Rasen zu korrigieren oder Rampen im Gelände auszugleichen.
Jetzt komme ich hier besser mit dem Rasenmäher durch.
Wenn ihr aus eigener Erfahrung noch Tipps habt oder wenn ich etwas Elementares vergessen haben sollte, dann meldet es doch bei mir. Ich werde es hier dann Updaten.
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