GENiALi

Senior Software Engineer im Bereich .NET und Android. Familienvater mit drei Frauen. :-) Hobby == Job == Hobby

FRITZ!Powerline Adapter 520E und 546E

 Hardware, Haus  Kommentare deaktiviert für FRITZ!Powerline Adapter 520E und 546E
Mai 292014
 

Unser Familie wächst und damit auch ihre Ansprüche. Das WLAN aus dem Büro reicht damit unter Umständen nicht mehr soweit wie es sollte. Wenn dann meine Frau auf dem Sofa das Mobile in die Höhe hält, damit sie wieder WLAN bekommt, dann ist es Zeit für einen Ausbau.

Da ich von meinem ADSL Provider eine FRITZ!Box 7340 bekommen habe, finde die zwar auf den AVM Webseiten nicht, organisierte ich mir also Powerline Adapter von AVM. Im Büro soll eine 520E das Netzwerk ins Stromnetz einspeisen und die zwei 546E das Netzwerk via WLAN im Rest des Hauses verteilen.

Ich war allerdings ziemlich überrascht als ich die Dinger auspackte. Ich ging davon aus das die Adapter mit CH Stromanschlüssen geliefert werden. Oje, habe ich mich da geirrt. Auf beiden Seiten der Adapter sind DE, oder besser EU, Anschlüsse. Ich musste also zuerst noch Adapter organisieren. Aber das erscheint mir auch nur suboptimal zu sein.

FRITZ!Powerlinde 520E mit Adaptern

Die Adapter gewinnen dadurch massiv an tiefe was mir gar nicht gefällt. Meiner Frau natürlich auch nicht. Deshalb müssen die Dinger ein wenig versteckt montiert werden.

Die Inbetriebnahme war nicht ganz so einfach wie erwartet. Einstecken und los war bei mir nicht. Ich habe, da der 520E defekt geliefert wurde, mein Powerline Netzwerk mit den zwei 546E hochgezogen. Dazu habe ich die Dinger einmal direkt am Switch angeschlossen und mich auf das Webinterface verbunden. Zu konfigurieren gibt es nicht viel. Ein paar Namen eingeben damit man weiss wo das Gerät schlussendlich montiert ist, und fertig ist man. Bei der WLAN SSID gibt man vorzugsweise die selbe wie im normalen WLAN. Dann verbinden sich die Mobile Geräte automatisch immer auf das beste Signal. Aber auch nur wenn man überall das selbe Passwort gesetzt hat. 🙂

Damit sich die zwei Geräte auch im Powerline Netzwerk finden muss man sie noch bekannt machen. Dazu gibt man im Webinterface eine Nummer ein die auf der Rückseite der Adapter aufgedruckt ist. Habe ich etliche male gemacht. Einmal hätte wohl gereicht. Aber das Interface gab mir kein Feedback ob es geklappt hat. Die Eingabe wurde einfach geschluckt. Man sah danach wieder das leere Feld wo man die ID wieder eingeben hätte können. Na ja, hätte man besser lösen können. Schreibt euch einfach die Nummer ab bevor ihr das Teil installiert. Sonst müsste ihr das Gerät für die Eingabe der Nummer wieder im Wohnzimmer holen.

Wenn sich die Geräte aber gefunden haben macht es ziemlich Spass. Jetzt habe ich auch auf der Terrasse Vollgas WLAN und alle haben Freude daran. Nicht nur ich.

Nur ein Problem gibt es noch was gelöst werden muss. Die FRITZ!Box wird jeweils über Nacht abgeschaltet. Scheinbar nehmen das die Adapter einem ziemlich übel. Das WLAN im Wohnzimmer ist zwar sichtbar, aber das verbinden darauf klappt ab und zu nicht mehr. Aktuell bleibt mir dann nichts anderes übrig als den Adapter auszustecken und ihn wieder am Stromnetz anzuschliessen. Dann startet er neu und das WLAN Verbinden klappt auch wieder. Wenn jemand weiss wie man das lösen kann, bitte einfach sagen. Dann muss ich nicht noch lange suchen.

Signalqualität

Die Signalqualität scheint aber nicht mehr ganz so gut zu sein. 3 mal DE/CH Adapter und einmal 3 Meter Verlängerungskabel mit Stromschiene. Ich weiss, das sollte man nicht machen. Die Dinger sollten direkt in der Steckdose sein. Aber bei der gewaltigen Tiefe mit den Adaptern ist das einfach nicht mehr zu machen. Aber fürs Internet reicht das noch allemal.

Mrz 232014
 

Jeder hat schon davon gehört oder gelesen. Bitcoin, Litecoin, Feathercoin, Dogecoin und einige mehr. Das sind alles Kryptowährungen. Geld das mit Rechenkraft erstellt ist. Es gibt sogar ein Land, Island, dass seinen Bürgern einmalig 31.8 Auroracoin ausgibt. Aber vorweg. Ohne spezielle Hardware ist im Bereich Kryptowährung kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Ich kam dazu wie viele Andere auch. Etwas darüber gelesen, ein wenig geträumt und dann rumprobiert. Schlau gemacht was es so gibt, Tools runtergeladen, installiert, getestet und dann wieder verworfen. Schlussendlich läuft jetzt auf meinem Laptop ein GPU Miner (http://github.com/cbuchner1/CudaMiner) und ein CPU Miner (http://github.com/pooler/cpuminer). Beide minen bei mir aktuell Feathercoins. Fragt mich jetzt nicht wie so, ist einfach mal so.

Eingerichtet ist das ganze relativ schnell. Allerdings handelt es sich bei den zwei Tools um reine Komandozeilenprogramme. Ist also nicht jedermanns Sache, aber unterm Strich die effizienteste Lösung.

GPU mit CUDA Miner

In meinem Dell XPS17 steckt eine Nvidia GeForce GT 555M. Mit dem CUDA Miner kommen mit dieser Grafikkarte etwa 37KH/s zusammen. Zu beachten ist, Bitcoin nutzt den Algorithmus SHA256, Feathercoin nutzt scrypt. Mit SHA256 sind es dann etwa 22MH/s, dafür ist aber der Schwierigkeitsgrad um einiges höher. Aber egal, 37KH/s sind nicht schlecht. Da kommen in 10 Stunden etwa 2000-3000 Shares zusammen.

CUDA GPU Miner

Dabei muss man einfach im Auge behalten das unter umständen auf dem System nicht mehr an arbeiten zu denken ist. Bei mir geht es noch relativ gut. Um diesen Beitrag scheiben zu können musste ich den Miner beenden. Windows Live Writer war damit nicht bedienbar. Wenn ich aber am Programmieren bin, mit IntelliJ IDEA 13.1 oder Eclipse, dann stört der Miner nicht gross.

CPU mit CPU Miner

Beim CPU Miner kann man rumexperimentieren in dem man die Anzahl Threads selber bestimmt. Um ungestört arbeiten zu können habe ich die auf 4 gestellt. Somit arbeitet meine Intel I7-2720QM 2.2GHz mit etwa 16KH/s. Wesentlich mehr wird es nicht wenn ich noch mehr Threads starte.

CPU Miner

Wenn der CPU Miner mit 8 Threads gestartet wird, also so viele wie CPUs im Taskmanager angezeigt werden, dann bricht die Leistung des GPU Miners ziemlich krass ein. Der GPU Miner braucht also noch etwas von den CPUs. Maximal 6 CPUs kann ich dem CPU Miner zugestehen ohne das die GPU einbricht mit der Rechenleistung.

Was bleibt

Nicht viel. Wirklich nicht viel. Aber wer weiss. Wenn sich Bitcoin-Phänomen nochmals wiederholt, dann könnten die paar Feathercoins, die so zusammen kommen, mich reich machen. Sehr reich. Also, man sieht, eher unwahrscheinlich. Aber Spass macht es trotzdem.

Nur mal so zum Nachrechnen. Ich habe bislang 54’632 Shares für Feathercoins gefunden. Aus diesen Shares resultierten 7.045FTCs (Feathercoins). Diese haben aktuell einen Wert von 0.1149€ pro FTC. Ich habe also in etwa 100h Laptop Laufzweit 0.8094705€ “verdient”. Es waren auch schon mal. 0.19€ pro FTC. Aber der Kurs schwankt ziemlich und darauf wird natürlich spekuliert.

Aber man sieht schön, mit solcher Hardware kommt man nicht weit. Da müsste man schon Spezialhardware haben. Na ja.

Was geht weiter

Mich als Programmierer hat natürlich auch interessiert wie man einen eigenen Miner bauen kann. Für Android habe ich einfach nichts schlaues gefunden. Ich nahm mich dem Problem mal an. Die Ernüchterung kam schnell. In reinem Java erreicht man etwa 0.2KH/s bis 0.4KH/s. Mit einem CPU Miner erreicht man etwa 4KH/s. Und das habe ich nun gemacht. Ich habe den CPU Miner genommen, ist ja C, und in ein NDK Projekt verpackt. Das Teil läuft sogar und bietet einige Funktionen die andere Miner für Android nicht bieten. Dazu aber später mehr.

Zu finden ist der Miner bei Google.

Get it on Google Play

Microsoft Office 13 – Office Start Screen deaktivieren

 Software  Kommentare deaktiviert für Microsoft Office 13 – Office Start Screen deaktivieren
Jan 022014
 

Meine Kinder kommen langsam aber sicher ins Alter wo sie beginnen mit den Office Produkten zu arbeiten. Auf einem Laptop habe ich aber LibreOffice installiert. Auf dem anderen Laptop ist aber noch ein MS Office. Jetzt können sich die Kinder nicht gegenseitig helfen. Die, die mit LibreOffice arbeiten soll ist ziemlich frustriert.

Im Büro nutzen wir als Microsoft Gold Partner natürlich auch MS Office. Meine Frau hat auf ihrem PC auch alles mit MS Office organisiert. Zudem macht es Microsoft einem nicht mehr so einfach wie früher an nicht saubere Lizenzen zu kommen. Und ehrlich gesagt wird es mir auch zu blöde dem immer nach zu rennen. Also habe ich mich mal auf der MS Webseite umgesehen und bin auf diese Lizenz hier gestossen.

Office 365 Home Premium für 119.95CHF/Jahr

Gar nicht mal so übel. Die Meisten Zeitschriften Abos kosten mehr im Jahr. Und damit kann ich 5 Installationen tätigen ohne mir ein schlechtes Gewissen zu machen. Es war nicht mal eine all zu grosse Diskussion nötig. Meine Frau sah den Nutzen einer solchen Lizenz auch ein. Zudem werden die Kinder in der Schule so oder so mit den MS Produkten konfrontiert. Also Roland, kauf das.

Gesagt getan. Die Sache kurz installiert und mal ganz blöd in die Röhre geschaut. Wenn ich Word starte sieht es nicht so aus wie erwartet was mich ziemlich verunsichert.

Office 2013 - Start Screen

Moment, ist das wirklich Word? Ich habe dann mal auf ein “Leeres Dokument” geklickt und war danach ziemlich erleichtert. Das sieht wirklich nach Word aus.

Office 2013 - Word

Aber man kann die Office Programme sicher auch gleich hier hin starten. Auf einer Microsoft Seite zum Thema Group Policy für MS Office 2013 wurde ich dann fündig.

Group Policy Administrative Template files (ADMX, ADML) and Office Customization Tool (OCT) files for Office 2013

Es gibt einen Registry Key womit man das A) auf das ganze Office Paket einstellen kann oder B) auf einzelne Programme.

A) Alle Office Programme

Unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\General einen neuen DWORD-Wert (32-Bit) erstellen mit dem Namen disableboottoofficestart und ihn mit dem Wert 1 belegen. Und schon sollten alle Office Programme direkt starten.

Office 2013 - Registry um den Start Screen abzuschalten

B) Einzelnes Office Programm (z.B.: Excel)

Hier muss im Pfad HKEY_CURRENT_USER\software\policies\microsoft\office\15.0\excel\options der selbe Schlüssel erstellt werden. Analog dem A).

Es gibt aber im Office selber eine Option wo man das pro Programm abschalten und auch wieder einschalten kann. Zu finden unter Datei -> Optionen -> Allgemein

Office 2013 - Einstellungen

So, jetzt geht es mal ans entdecken des Produktes. Vor allem Outlook muss ich noch an den Start bringen. Zur Zeit stürzt es beim starten einfach ab.

Dez 252013
 

Heute war es soweit. Nach 4 Wochenenden und dem Weihnachtstag hatte ich alle Teile zusammen und konnte nun den Schwerlastkran fertigstellen. Ich muss sagen, es hat ungemein viel Freude und Spass gemacht wieder mal so ein Technik Lego Bausatz zusammen zu bauen.

Technik Lego Schwerlastkran - fertiggestellt

Unter dem Strich dauerte der Bau pro Bauanleitung, von denen gibt es 6, ca. 2.5h. Man sollte also etwa für 15h Geduld mitbringen. Die Belohnung ist aber unbeschreiblich.

Es ist erstaunlich wie ringläufig die ganze Mechanik ist. Selbst das ausfahren des Kranes läuft sehr ring, was mich persönlich ziemlich überrascht hat. Im Kran wird die Kraft mit einem Schneckenrad auf Zahnräder übertragen. Das sieht irgend wie ziemlich sperrig aus, läuft aber tatsächlich sehr ring. Am meisten Arbeit muss der Motor beim Ausfahren der Stützen aufbringen. Das ist allerdings nicht verwunderlich wenn man bedenkt das der Motor im Kran untergebracht ist. Die ganze Kraft wird vom Kran via einer Welle in Chassis übertragen und dort mit einem aufwendigen Getriebe auf die Stützen übertragen. Das hört man dann dem Motor an. Hier muss er definitiv mehr Kraft aufwenden als beim Kran.

Beim Aufbauen des Schwerlastkrans habe ich massig Fotos gemacht. Hier noch ein paar Inspirationen. Da ich alle Bilder mit meinem S4 gemacht habe wurden die auch auf Google Plus hochgeladen. Hier das Fotoalbum (163 Bilder). Hier noch ein Video wo man sieht was das Teil alles kann.

Mobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler Schwerlastkarn

Mobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler SchwerlastkarnMobiler Schwerlastkarn

LEGO TECHNIC – Mobiler Schwerlastkarn

 Hobby, LEGO  Kommentare deaktiviert für LEGO TECHNIC – Mobiler Schwerlastkarn
Dez 012013
 

Es geht, wie jedes Jahr, langsam gegen Weihnachten zu. Bei mir auch gleichzeitig Richtung Geburtstag. Gemäss meinen Kindern ist in 24 Tagen Weihnachten und in 39 Tagen habe ich Geburtstag, einen ziemlich runden Geburtstag. Dieses Jahr habe ich ein gewaltiges Geschenk bekommen. Einen LEGO TECHNIC Bausatz, Mobiler Schwerlastkran (42009). Das Geschenke ist gleichzeitig ein Adventskalender, Weihnachtsgeschenk und Geburtstagsgeschenk. An meinem Geburtstag werde ich dann alles zusammen haben um den Schwerlastkran zu finalisieren.

Ein richtiges Männergeschenk. Der Mann, das ewige Kind.

LEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkran

Diese Maschine darf ich nun in den nächsten 40 Tagen zusammenbauen. Sie besteht aus 2606 Teilen, dass grösste LEGO TECHNIC das es bislang gab. Ich habe schon in meiner Pubertät solche Sachen gebaut. Damals war es ein Bagger und ein Rennauto. Bagger mit Hydraulik und das Rennauto mit 4 Zylinder Boxermotor und einem 3 Gang Getriebe. Das Ding habe ich gut ein halbes Duzend mal zusammengebaut. Aber eine so grosse Maschine noch nie. Zudem ist das 25 Jahre her. Aber das Gefühl, diesen Schwerlastkran zusammenzubauen, ist einfach unbeschreiblich cool.

Die Anleitungen für den Zusammenbau sehen noch genau gleich aus wie dazumal. Angeblich wird man ca. 16 Stunden an der Sache bauen. Ich bin ja mal gespannt. Das erste Wochenende war nach etwa 2.5 Stunden leider schon erledigt. Ich habe aber noch 5 Teile vor mir.

Ach ja. Das mit dem Verteilen auf die Wochenenden funktioniert hervorragend. Das Material ist so clever verpackt das man das so aufteilen kann.

LEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkarn - Wochenendverteilung

Es gibt drei Blöcke die gebaut werden. Dazu sind alle Teile in Beutel abgepackt die den Blöcken entsprechen. Ich habe also am ersten Adventwochenende alle Beutel mit den Teilen der Nummer 1 bekommen und die Anleitung Nummer 1. Nächstes Wochenende bekomme ich dann die Anleitung Nummer 2. An meinem Geburtstag dann wohl die Teile aus Packet Nummer 3 und die Anleitung Nummer 6.

Heute konnte ich also mit dem Chassis Starten. Als erstes wurde das Differenzial gebaut. Danach kam Stück für Stück dazu. Achsen, Lenkung, irgend welche Getriebe u.s.w.

Um die Bilder grösser zu sehen einfach drauf klicken.

LEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkarn - PackLEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkarn
LEGO TECHNIC - Mobiler SchwerlastkarnLEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkarn
LEGO TECHNIC - Mobiler SchwerlastkarnLEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkarn

Und das hier war der Endstand vom ersten Advent Wochenende.

LEGO TECHNIC - Mobiler Schwerlastkarn - Das Ende des ersten Advent Wochenende

Nächstes Wochenende geht es weiter. Ich freu mich jetzt schon. Das Gefühl diese Maschine zusammenzubauen ist unbeschreiblich. An dieser Stelle ein GROSSES DANKE an meine Frau.

Android App – Simple Ping

 Android, Entwicklung, Linux, Simple Ping  Kommentare deaktiviert für Android App – Simple Ping
Nov 232013
 

Vor einiger Zeit habe ich verbissen nach einem Tool gesucht womit man eine Netzwerkkomponente anpingen (Ping) kann. Das Teil musste unbedingt unter Android funktionieren. Der Grund war, dass ich auf einem Windows PC einen REST Service entwickle und mit einer Android App nutzen will. Dazu bin ich aber auf ein funktionierendes WLAN angewiesen damit die App auf meinen PC zugreifen konnte. Um zu verifizieren ob mein PC vom Android aus erreichbar war brauchte ich eine Ping App.

Was ich aber gefunden habe überzeugte mich absolut nicht. Die Apps nutzten das Ping vom Android, das heisst das Ping von Linux und gaben einfach alles 1 zu 1 aus. Bei den meisten musste man also warten bis die Pings durch sind bis man sah ob es erfolgreich war oder nicht. Wieder andere gaben Zeile für Zeile aus. Und alle sahen aus als ob der Entwickler so seine ersten Erfahrungen mit App Entwicklung gemacht hat. Also ziemlich öde. Zudem war keine der Apps in der Lage ein Timeout zu detektieren.

All diese Unzulänglichkeiten, und das verlangen wieder mal was neues zu machen, bewogen mich dazu eine neue App zu entwickeln. Da ich noch 1000 Ideen im Kopf habe nannte ich die App einfach Simple Ping.

Auch diese App ruft im Hintergrund das Ping von Android auf. Auf den meisten Geräten funktioniert dies ohne Probleme. Einige haben aber das Ping so weit eingeschränkt das man es nicht nutzen kann. Wahrscheinlich denken diese Hersteller das wäre zuträglich für die Sicherheit ihres Systems. Ich verstehe es aber nicht wirklich. Deshalb prüft die App ob das Gerät gerootet ist. Wenn ja, dann wird Simple Ping mit root-Rechten aufgerufen.

Was ziemlich einmalig zu sein scheint ist die Fähigkeit Timeouts zu detektieren. Wenn 3 Sekunden lang keine Antwort kommt geht die App davon aus, dass das Ping verloren ist, es wird also ein Timeout angezeigt. Das Verhalten ist also ähnlich wie beim Ping unter Windows Systemen. Dort kommt auch der Hinweis auf ein Timeout. Sobald die Netzwerkkomponente wieder erreichbar ist läuft das Ping normal weiter. Unter Linux konnte ich das nicht reproduzieren. Unter Linux bleibt das Ping einfach stehen. Es geht erst weiter wenn die Netzwerkkomponente wieder erreichbar ist. Also wird auch unter Linux nicht aktiv auf ein Timeout hingewiesen.

Was mir bei den anderen Apps auch fehlte war ein Hinweis auf das längste Ping, das kürzeste und die Durchschnittszeit. Wenn eine App dann was anzeigte war es meistens am Ende der Pings. Nur bringt das mir in der Regel nichts. Simple Ping zeigt laufend alle Werte an. Der Durchschnitt wird bei jedem Ping aktualisiert. Ob das gut ist weiss ich noch nicht. Der Ansatz ist ziemlich pragmatisch. Alle Ping-Zeiten aufsummiert und durch die Anzahl Pings dividiert.

Zur Zeit ist die App noch in einer BETA läuft aber erstaunlich gut. Die einzigen Probleme die ich mitbekomme sind falsche Hosts die man versucht anzupingen. Da kann ich aber nicht viel dagegen tun.

Die App kann man bei Google, AndroidPIT und SlideMe runterladen. Dann mal viel Spass beim Pingen.

Nexus 4

Simple Ping - Nexus 4

Nexus 7

Simple Ping - Nexus 7

Nexus 10

Simple Ping - Nexus 10

Windows 7 – Windows Update-Bereinigung

 Software, Windows  Kommentare deaktiviert für Windows 7 – Windows Update-Bereinigung
Okt 112013
 

Mit dem letzten Update kam eine spannende neue Datenträgerbereinigungsoption hinzu. Die nennt sich “Windows Update-Bereinigung”. Windows macht vor jedem Patch eine Sicherheitskopie damit man einen Patch wieder deinstallieren könnte. War bei mir aber noch nie nötig. Da sammelt sich aber so einiges an Daten an. Seit dem SP1 für Windows 7 sind es doch schon ein paar Jährchen her. Und seit dem sammelt sich so manche Sicherung.

Jetzt hat Windows 7 in der Datenträgerbereinigung einen Punkt mehr drin. Ich hatte die erst Gestern ausgeführt, vor dem Windows Update, und Heute von der neuen Option gelesen. Und tatsächlich. Ich kann weitere 2.35GB frei machen. Das ging gestern noch nicht.

Windows 7 Datenträgerbereinigung - Windows Update-Bereinigung

Dann wünsch ich allen mal ein Happy aufräumen. Meine SSD wird sich freuen.

Neue Spielerei – IWY LIGHT LED Lampen

 Android, Hardware, Haus, Tests  Kommentare deaktiviert für Neue Spielerei – IWY LIGHT LED Lampen
Okt 072013
 

IWY LIGHT - EASY+SMART+CONTROLAls Blogger bekommt man immer mal wieder Anfragen um etwas zu testen und darüber zu schreiben. Sei es ein Webdienst, ein neues Portal mit gratiszugang oder auch mal Hardware. Hardware war aber noch nie was dabei wozu ich mich begeistern konnte. Deshalb habe ich bislang auch noch keine solchen Testangebote angenommen. Bis jetzt. Es kam tatsächlich mal eine Anfrage rein die mich persönlich auch interessiert. Nicht nur mich, auch die Familie ist gespannt. Wir haben uns nämlich vor etwa einem halben Jahr überlegt die klassischen Glühbirnen durch solche LED Geschichten zu tauschen. Allerdings hielt uns der Preis vom Testen ab. Das macht natürlich dieses Angebot hier um so spannender.

Es geht um LED Lampen. Aber nicht um ganz einfache, langweilige LED Lampen, nein, um eine richtig coole Spielerei. Es geht um IWY LIGHT. LED Lampen die per WLAN steuerbar sind. Und genau das war der Auslöser um für den Test zuzusagen. Sowas finde ich einfach nur cool. Klar, natürlich darf ich das Set behalten, sonst hätte ich nicht mitgemacht.

Konkret habe ich folgendes bekommen. Zwei IWY COLOR LED Lampe E27 60 W mit modernster LED-Technik und ein WiFi Controller um die Lampen via einer App zu steuern. Eingerichtet habe ich noch nichts. Kommt noch. Erst mal ausgepackt.

2 LED WiFi Lampen, ein WiFi Controller

Die App für die Steuerung der Lampen gibt es sowohl für Apple und Android. Nächster Schritt wird dann wohl die Inbetriebnahme sein. Aber nicht mehr Heute. 🙂

Erfahrungen mit dem Samsung GALAXY S4

 Android, Hardware  Kommentare deaktiviert für Erfahrungen mit dem Samsung GALAXY S4
Okt 062013
 

Seit ungefähr einem Monat bin ich ein stolzer Besitzer eines Samsung GALAXY S4. Vor dem Samsung nutzte ich ein LG Optimus 3D. Mit dem LG war ich technisch gesehen sehr zufrieden. Software Update mässig allerdings nicht. Für ein High-End Gerät wurden sehr wenige Updates veröffentlicht. Genaugenommen Zwei. Das Zweite davon auf Android 4 was ich auch kurz getestet habe. Ich ging dann aber schnell wieder auf die Version 2.3.7 zurück da die 4’er Version VIEL zu langsam war.

Das S4 macht wirklich echt Spass. Meine Kaufkriterien waren A) lange Akkulaufzeit und B) ein Gerät das jeder hat.

Der Punkt A war einfach. Gemäss diversen Tests zeigte das S4 immer die beste oder einer der besten Laufzeiten. Das ist auch wirklich so. Am Abend, wenn ich ins Bett gehe, habe ich 100%, am Morgen wenn der Wecker abgeht sind es noch etwa 95%. Allerdings schalte ich über Nacht immer den Flugmodus ein. Nach einem Arbeitstag habe ich in der Regel auch noch mehr als 50% Akku. Das erreichte ich mit dem LGO3D schlicht nie. Das laden des Akkus ist aber nicht mehr ganz so einfach. Laden via normalem USB am PC läuft meistens auf einen neutralen Ladestand hinaus. Der normale USB hat in der Regel nicht genügend Dampf um das Gerät zu laden. Und wenn doch dauert es endlos lange. Wenn ich den Akku ganz weit unten habe, und das Teil vor dem Schlafen gehen voll haben will, muss ich das mitgelieferte Netzteil nutzen. Das liefert dann 2.5A was das S4 zügig füllt.

Punkt B kommt aus der Erfahrung mit dem LGO3D, was bei weitem nicht so verbreitet ist. Wenn man dann auf Custom ROMs aus ist wird es nicht ganz einfach. Zum LGO3D habe ich keine brauchbaren Custom ROMs gefunden. Die besten ROMs gab’s, oder gibt’s, hauptsächlich für Geräte die eine gute Verbreitung haben oder keine exotische Hardware. Deshalb mal das S4. Ob es dann so sein wird wird sich in Zukunft noch zeigen.

Die Verarbeitung meines Exemplars lässt auch keine Wünsche offen. Einzig das niedrige Gewicht stört mich. Ich hätte gerne etwa 30 bis 40 Gramm mehr. Die Dinger sind mir einfach zu leicht. OK, dass muss man jetzt nicht wirklich verstehen.

Was ich auch absolut spitze finde ist das Display. Der Kontrast ist ja absolut sensationell. Wenn man im dunkeln Zimmer ein Video schaut, dass beim starten einen schwarzen Hintergrund hat, dann sieht man davon wirklich NICHTS mehr. Nicht so wie beim alten LGO3D wo der schwarze Hintergrund einfach nur ein grau war.

Das S4 besitzt ja gefühlt tausende Sensoren. Einiges davon sollten das Erlebnis “Mobile” besser machen. z.B. automatisches Scrollen beim lesen, Video stoppen beim Wegschauen und noch vieles mehr. Habe ich alles ausgeschaltet weil es bei mir schlicht nicht funktioniert. Ob es an der Brille liegt die ich trage? Scrollen war schlicht ziemlich willkürlich. Videos stoppten auch beim schauen. Erst beim bewegen des Kopfes liefen die wieder an. Viele der Funktionen erachte ICH schlicht als Spielerei die schnell ihren Reitz verlieren oder schlicht nicht nutzbringend eingesetzt werden können. Beim LGO3D war es die 3D Kamera. Macht ein paar Tage Spass, danach so überflüssig wie ein Geschwür.

Das einzige was gut funktioniert ist die Erkennung ob man aufs Display schaut. Beim lesen muss man nun nicht mehr immer wieder Scrollen damit das Display nicht aus geht. Das funktioniert ziemlich gut.

Kurz: Das Teil macht noch immer Spass und den Kauf bereue ich noch nicht. 🙂

Kompletten Google Play Store für die Schweiz

 Android  Kommentare deaktiviert für Kompletten Google Play Store für die Schweiz
Sep 022013
 

RnitU8QA2u6TgOsQVuJQhj4nwGiiKfvr7Q6J1bus2gjWV_ZCtxDmEY9XJk1ysw_QHg=w1600[1] In der Schweiz kann jeder zur Zeit NUR Apps via Google Play Store auf seinem Android installieren. Der Play Store hätte aber noch einiges mehr zu bieten. Da gäbe es noch “Google Play Music”, “Google Play Movies”, “Google Play Books”, “Google Play Magazin” und “Google Play Gutscheinkarten”. Man sieht, es gäbe noch etliches Services von Google die man mit Android nutzen könnte, wenn man sie denn hätte. Auf Mobilegeeks.de gibt es eine schöne Darstellung, wo auf der Welt welche Services zur Verfügung stehen. An der Kaufkraft der Schweiz kann das ja nicht liegen. An was den? Dazu schweigt Google.

Aus diesem Grund hat die Google Plus Community “Play Store für die Schweiz!” eine Petition gestartet um das zu ändern. Ich rufe hiermit alle Android Nutzer aus der Schweiz dazu auf, diese Petition zu unterschreiben um ein wenig Druck auf Google auszuüben. Ob es was bringt wird sich zeigen. 🙂

Hier geht es zur „Play Store für die Schweiz > Petition„.

Von nichts kommt nichts. Also mitmachen.