Mrz 272012
 

Seit etwa 4 Monaten beschäftige ich mich privat sehr ausgiebig mit Linux. Ich wollte, b.z.w. will wissen, ob ich als gestandener Windows Benutzer ohne weiteres auf Linux umsteigen kann. Dazu habe ich mir einige Distributionen angeschaut und meine Erfahrungen damit gesammelt. Jetzt habe ich mir mal Gedanken zum Thema Linux vs Windows gemacht.

Ich arbeite seit Windows 3.11 ausschliesslich mit Windows. Es gilt also einen gestandenen Windows Benutzer mit Linux abzuholen. Wobei bei mir Linux nicht nur der eigentliche Kernel ist sondern das Ganze. Bei mir also openSUSE 12.1. Da ich Windows 7 ablösen möchte ist ja nicht nur der Kernel ausschlaggebend sondern die ganze Distribution. Einfachheitshalber ist Linux = openSUSE (oder jede andere Distribution).

Installation

Windows 7 ist wirklich einfach zu installieren. Ich denke 99% der Anwender kann ohne grössere Probleme Windows installieren. Bei Linux kommt es sehr auf die Distribution an. Ein Ubuntu oder openSUSE ist auch einfach zu installieren. Ein Arch Linux hingegen nicht. Dort darf man sich nach der Installation noch um einen Desktop bemühen, also KDE muss selber installiert werden. Bei Sabayon oder Chakra ist es ein wenig besser. Aber an eine Distribution wie Ubuntu oder openSUSE kommen die nicht ran.

Aber unter dem Strich ist Windows 7 am einfachsten zu installieren.

Software Angebot

Eines der Hauptargumente für Linux. Dem stimme ich zu. Die Repositorys sind in der Regel so mächtig das fast keine Wünsche offen bleiben. Und das kriegt man dann alles für Lau. Das macht gewaltig Spass. Über die Qualität der Software kann man in der Regel auch nicht jammern. Das absolut angenehmste an der Sache ist natürlich, dass man sich keine Gedanken um Lizenzen machen muss. Einfach installieren. Unter Windows ist das nicht ansatzweise so einfach. Man denke nur mal an Office. Unter Linux installiert man einfach mal LibreOffice und hat seinen Spass daran.

Installation von Software

In diesem Punkt sieht es schon ganz anders aus. Solange man nur Software aus dem Repo installiert ist alles einfach und wunderbar. Jedenfalls meistens. Wenn man die falschen Repos dazu hängt kann es auch dann schief gehen. Aber sobald eine Software nicht im Repo ist wird es in der Regel hässlich. Ein gestandener Linuxer hat damit natürlich keine Probleme. Ist ja klar. Ein gestandener Windowser ärgert sich aber grün und blau. Es gibt etliche verschiedene Arten von Installationspacketen. Je nach Distribution sind die Einen oder die Anderen besser. Und das ist einfach nur hässlich. Man Versuche nur mal so was einfaches wie Java von Oracle, was jetzt nicht mehr in den Repos ist, zu installieren. Das installieren klappt ja noch einfach. Aber dann dem System klar zu machen das es nun das Java von Oracle nutzen soll und nicht mehr das OpenJDK wird dann schon schwieriger. Und leider gibt es noch Software die explizit das Java von Sun/Oracle sucht. Z.B. Wuala ist eine solche.

Unter Windows ist es zu 99% einfach einfach. Start des Setups, next, next, finsh. Unter Linux, na ja, je nach dem was man installieren möchte.

Treiber

Unter Windows 7 muss man sich definitiev nicht mehr sehr intensiev um Treiber kümmern. Am ehesten noch die Grafikkarten Treiber und vielleicht noch Intel Treiber für einige Geschichten. Auch hier sind die Treiber sehr einfach zu installieren. Braucht zwar danach noch einen Neustart, aber ärger hat man damit selten bis gar nie. Auch einen Drucker unter Windows zu installieren ist keine Herausforderung mehr. Treiber, egal welche, unter Windows zu installieren ist seit einigen Jahren ein Kinderspiel.

Unter Linux sieht es ganz anders aus. Einiges ist zwar schon im Kernel drin. Um die muss man sich nicht kümmern. Will man aber z.B. das Potential einer Nvidia GeForce GT 555M nutzen muss man auf die Nvidia Treiber zurückgreifen. Und diese zu installieren geht nicht so einfach wie unter Windows. Die Datei ist zwar schnell mal gestartet, wenn man den X-Server beendet hat, aber es ist schnell klar das man die Kernel Quellen auch noch installiert haben muss. Sonst können die Kernel-Module nicht erstellt werden. Und einen Windows User überfordert man damit schnell. Damit aber nicht genug. Sobald man sich durch ein Update einen neuen Kernel einfängt ist das Chaos perfekt. Dann muss man nämlich die Module für den Treiber neu erstellen. Das muss man als Windows User zuerst mal wissen. Das selbe übrigens auch bei VMWare Workstation.

Zu andern Sachen gibt es schlicht keine Treiber. Logitech zum Beispiel. Meine Maus mit tausend Knöpfen und die 3345 Tasten auf der Tastatur sind nutzlos. Ich kann mit meiner Mulitmedia Tastatur nicht mal ein Stück weiter springen wenn ich mit Banshee MP3’s höre. Sicher gibt es irgend wo im Internet einen Hack wie man das einstellen kann. Unter Windows installiert man einfach die Logitech Treiber und gut ist es.

Da kann zwar Linux als solches nichts dafür. Das ist ein Problem der Treiber/Software Hersteller. Mich als Anwender interessiert das aber nicht. Ich will mich nicht um solche Sachen kümmern. Wie so kann es nicht einfach so einfach wie unter Windows sein?

Ach ja. Wer schon mal versucht hat einen Drucker unter Linux in betrieb zu nehmen… Ein HP LaserJet 4050n ist ja nichts besonderes. Unter Windows 7 lässt man einfach das Netzwerk durchsuchen und macht danach next, next, finish. Unter Linux? Man ahnt es.

Registry

Jeder Windows User kennt sie. Die Registry. Programme und Windows legen dort in der Regel ihre Einstellungen ab. Linux kennt das nicht. Im Home-Verzeichnis des Anwenders gibt es dafür viele versteckte Verzeichnisse in denen die Programme ihre Einstellungen speichern. Das ist absolut genial. So einfach ein System wieder an den Start zu bringen, in dem man einfach das Home Verzeichnis zurück kopiert, wenn das nur unter Windows so einfach wäre. Vorsicht ist zwar auch unter Linux angesagt. Wenn eine Einstellung das System ruiniert, dann sollte man die natürlich nicht zurückkopieren.

Startzeit des Systems

Linux starte viel schneller als Windows 7. Gefühlt ja. Schlicht weil es was neues ist. Nach einer Neuinstallation von Windows 7 startet dieses auch schneller. Ob man nun was installiert oder nicht, es wird immer langsamer. Gemessen zwar nicht, gefühlt aber schon. Um so mehr man unter Linux installiert um so langsamer wird auch dieses beim Start.

Tools für Updates von BIOS oder Mobilphones

OK. auch hier kann Linux nichts dafür. Aber mich als Anwender, na ja, ihr wisst schon. Was mache ich wenn ich mein Android updaten will. Unter Linux? Verloren. Oder ein BIOS Update meines DELL Laptops. Unter Linux? Verloren. Immer brauche ich dafür noch ein Windows. Wie so also sollte ich dann überhaupt Linux nutzen? Aber wie geschrieben, da kann Linux nichts dafür, für mich als Kunde aber trotzdem öde.

Desktop

Um mit einem Windows 7 Desktop mitzuhalten kann man eigentlich nur KDE nehmen. GNOME sieht hässlich aus und die anderen, na ja, zu spartanisch. Ich bin halt noch kein richtiger Linuxer. Aber an den Desktop von Windows 7 kommt keiner ran.

KDE hat die Angewohnheit einfach mal einzufrieren. Das vor allem dann wenn man grössere Dateien kopiert. Macht nicht Spass so. Oder das abmelden/neu starten funktioniert nicht. Kenn ich unter Windows 7 definitiv nicht.

Ab und zu kommt einfach der Sound abhanden. Ganz ärgerlich bei einem Kino Abend, in der Filmpause, wenn danach kein Ton mehr da ist. Wenn man Glück hat reicht ein Neustart. Wenn man Pech hat startet man die noch vorhandene Windows 7 Installation. Die funktioniert sicher. Hat mich schon oft gerettet.

Mit dem Open-Source Grafikkarten Treiber habe ich non stop Grafikfehler auf dem Desktop. Das ist einfach nur ärgerlich. Kenn ich unter Windows 7 nicht.

Und so kommt noch vieles zusammen. Irgend wie gibt es einfach zu viele Kleinigkeiten die mich stören.

Geräuschentwicklung

Das ist etwas was mich am meisten stört. Unter Linux läuft der Lüfter viel häufiger als unter Windows 7. Ganz schlimm ist es beim Filme schauen. Dort kann das gewaltig nerven. Abhilfe werden wohl erste neuere Kernel als der 3.1’er bringen. Aber da machte bislang der Nvidia Treiber (295.20) nicht mit. Mit dem neuen Treiber 295.33 habe ich den 3.2’er Kernel noch nicht getestet. Einem “normalen” Anwender kann man das doch nicht antun.

Konfiguration

Ein Windows 7 ist sehr einfach zu konfigurieren. Wenn mal bekannt ist wo sich die Dialoge verstecken findet man zu allem ein GUI. Komfortabel und man kann fast keine Fehler bei der Eingabe machen.

Unter Linux ist das ganz anders. Den Windows User holt man so nicht ab. Nicht ansatzweise. Alles ist in irgend welchen Konfigurationsdateien eingestellt. Man muss somit wissen welche Dateien, das lernt man mit der Zeit, und man muss wissen was man eingeben muss/kann/darf/soll. Und genau das ist etwas was ich nicht will. Deshalb bin ich bei openSUSE gelandet. YaST ist in dieser Beziehung sehr wertvoll. Wie so, um himmels willen, soll ich wissen wie die fstab (nur ein Beispiel) aufgebaut ist um irgend wie eine Freigabe auf dem NAS einzubinden oder ein NTFS Laufwerk zu Mounten. Unter Windows so einfach und trotzdem zuverlässig.

Oder das Soundsystem. Unter Linux gibt es in etwa ein duzend Backend für Sound. Wenn man nicht aufpasst geht plötzlich nichts mehr. Und wie man das zu allem übel noch richtig einstellt ist erst nach dem Studium des halben Internets klar.

Oder das installieren eines Druckers. Auch mit der Unterstützung durch YaST ist das noch eine mühselige, nicht intuitive Arbeit, jedenfalls im Vergleich mit Windows 7.

Wie so sollte ich mir so was antun.

Sachen die einfach zu erwarten wären

Ich besitze einen Laptop (DELL XPS 17) mit einem zusätzlichen externen 23” Monitor der mit HDMI angeschlossen ist. Andere Möglichkeiten für den Anschluss habe ich nicht. Unter Windows 7 kann das System so eingestellt werden das der primäre Monitor der Externe ist. Man kann das System auch so einstellen, ohne gross zaubern zu müssen, dass wenn der Laptop geschlossen wird schaltet sich das Display des Laptops aus. Dann habe ich nur noch einen Monitor im System. Öffne ich den Laptop wieder habe ich zwei Monitore. Primär noch immer der Externe. Packe ich nun das Laptop und stecke somit den externen Monitor aus wandert alles auf das Display vom Laptop. Wunderbares verhalten wie man es eigentlich erwarten könnte/dürfte.

Unter Linux ein Ding der Unmöglichkeit. Das geht einfach nicht automatisch. Man findet einige Ideen im Internet. Eigene Scripte die auf irgend welche System Events horchen oder irgend welche Tools die man dann mit irgend welchen Parametern aufrufen kann. Aber hallo, wie so sollte ich?

System Hänger gab es bei mir in den letzten vier Linux Monaten viel häufiger als unter Windows 7.

Unterm Strich habe ich nach 4 Monaten noch immer kein Linux das einfach nur funktioniert so wie Windows 7. Und daran muss sich Linux schlicht messen.

Unter dem Strich schneidet also Linux viel schlechter ab als Windows, und das trotz 4 Monaten arbeiten damit. Das kommt aber daher, dass ich eine Windows Erwartungshaltung habe. Ich vergleiche zwangsläufig damit. Wenn man den Windows Anwender nicht abholt hat man verloren. Ich würde mal ganz frech sagen, wenn sich nichts ändert, Linux wird nie ein gewaltigen Erfolg haben. Enttäsuchte Windows User, enttäsucht wegen Windows 8 und den Kacheln, werden wahrscheinlich eher zu Apple wechseln. Wer nicht gewillt ist einiges an gebastel auf sich zu nehmen bleibt besser bei Windows.

Im Moment bin ich Linux technisch so am limit das ich einfach sage, wie so soll ich nicht ein paar 100CHF/€ ausgeben und habe dafür ein System das ohne grosses basteln und sehr einfach sehr stabiel läuft, eine super Treiber versorgung habe und nicht wissen muss in welcher Konfigurationsdatei was zu machen ist? Ein System auf dem ich ohne überraschungen Videos schauen kann?

Aber trotzdem. Ich werden Linux nochmals ein Chance geben. Die aktuelle Insatallation nochmal einreissen und von vorn beginnen. Dansch installiere ich einfach nichts mehr in der hoffnung das es länger hält als bis anhin.

Mein Notfall Windows 7 bleibt aber bis auf weiteres auf der Festplatte.

  37 Responses to “Linux vs Windows”

Comments (37)
  1. Die Neutralität deines Berichts verleiht ihm Glaubwürdigkeit. Super Artikel!

  2. Danke. Hätte, wenn ich meine Stichwortliste anschaue, noch einiges mehr zusammen gebracht. Aber Gestern habe ich Linux wieder mal zusammen geschossen. Mal schauen ob ich nochmals von vorn beginne.

  3. Wow! Deine Akribie beim Testen der Linux Distributionen grenzt ja schon an Masochismus 😉
    Ich hätte nach einer aufgegeben und währe reumütig zu Windows zurückgekehrt.

    Spaß beiseite. Eine wirklich sehr detaillierte Gegenüberstellung. Für mich als Nicht-Linuxer ein sehr interessanter Erfahrungsbericht. Manches in deinen Schilderungen erinnert mich stark an längst vergangene Unix-Zeiten. Anscheinend hat sich das [i]hacken ellenlanger Kommandos in die bash[/i] nicht geändert 😉
    Ich empfinde diesen Artikel als sehr objektiv, da du frei von Vorurteilen und ohne das sonst übliche Bashing an die Sache herangegangen bist.
    Eine echt saubere Arbeit, die manchen Lobgesang auf Linux Workstations in einem vollkommen anderen Licht erscheinen lässt.

    Servus,
    Klaus

  4. Danke klaus_b.
    Ich bin eigentlich auch am aufgeben. Muss mir nochmals gut überlegen ob ich dem Teil noch eine Chance gebe. Habe gestern, nach dem Publishen des Beitrages, Linux (KDE) wieder lahm gelegt. 🙁

  5. Die Probleme kommen mir alle irgendwie bekannt vor. Ich bin 2010 komplett auf Linux umgestiegen. Ich hatte OpenSUSE 10.4, 11.2 und jetzt 12.1 auf dem Rechner. Um auf den Punkt zu kommen: Es ist nicht leicht, aber ich bereue es nicht.

    Einige Dinge geben aber zu denken. Der alte Gnome-Desktop sah definitiv besser aus und ließ sich besser bedienen als der aktuelle (vielleicht auch Gewöhnung). Die Stabilität hat mit Version 12.1 auf meinem Rechner mit Sicherheit gelitten. Mit 11.2 kannte ich Abstürze oder Probleme mit dem Desktop eigentlich überhaupt nicht. Mit 12.1 werde ich sporadisch einfach als Benutzer abgemeldet und muss mich neu anmelden. Zugegeben selten, aber trotzdem blöd. Der Rechner friert selten auch mal ein. Da hilft nur noch abschalten.

    Ansonsten bin ich sehr zufrieden. Mankos sehe ich in einigen Anwendungen. Tabellen oder nummerierte Auflistungen in LibreOffice sind ein Krampf im Vergleich mit Word 2000. Die anderen Probleme sind hier gut beschrieben (Installation von Anwendungen, Treiber, Soundsysteme). Bis sich Linux auf dem Desktop verbreitet ist es wohl noch ein langer Weg.

    Wenn man den Umstieg aber mal gemacht hat, gewöhnt man sich sehr schnell an die neue Welt und schaut dann genauso Verständnislos auf neue Windows-Versionen. Win2000 war mein Ding, mit XP komme ich noch gut klar, danach wurde es immer schlimmer. Linux auf dem Desktop ist meiner Meinung nach aber auf dem gleichen Weg. Ich habe mich 1996 das erste mal mit Linux beschäftigt, weil es schlank und ressourcenschonend war. Ich wollte ein effizientes Betriebssystem und keine Desktop-Effekte. Wo sind wir mit Linux heute gelandet?

  6. Ich habe drei Monate damit gearbeitet und würde es eigentlich absolut genial finden. Aber gewisse, erwähnte Eigenheiten, haben mich wieder zu Windows 7 gedrängt.

    Ich werde es bestimmt wieder versuchen. Linux ist unterm Strich einfach cooler. Aber zuerst muss Linux so weit kommen das man Laptop nicht mehr zum Staubsauger wird. Unter Windows 7 ist er schön leise, der Lüfter schaltet nur selten ein. Unter Linux startete er schon bei Kleinigkeiten voll durch.

    Linux bekommt von mir schon noch eine Chance. 🙂

  7. Hallo, nun ich benutze seit rund 4 Jahren nahezu ausschließlich Linux (ubuntu, edubuntu, xubuntu) und zwar auch für den gewerblichen Sektor. Viele der von Dir beschriebenen "Probleme" kommen mir aus meiner Anfangszeit bekannt vor, gründen jedoch größtenteils auf Unwissen, was ich heute so sehe da ich viel dazu gelernt habe.
    Das ist auch nicht verwunderlich, denn wenn man als 'eingefleischter' Windowsuser an ein Linux geht, und dann erwartet dass alles so läuft wie unter Windows, dann MUSS man unzufrieden sein. Das wäre wie der Umstieg vom 500PS V8 HEMI Benzinmotor auf einen sagen wir mal 2.0 TDI – man muss halt was anderes tanken und seinen Fahrstil anpassen sonst funzt das nicht! Und wer glaubt, dass der Diesel genauso schön blubbert wie der V8, der wird zwangsläufig auch enttäuscht sein. dafür strahlt der TDI Fahrer zufrieden an der Tankstelle.
    Die ewigen Vergleiche Linux vs. Windows bringen nix, da hinter Linux eine völlig andere Philosophie steckt und es nicht für den Massen-Konsumentenmarkt gemacht ist, wie Windows oder MacOS. Denn ES MUSS SICH NICHT VERKAUFEN! Dafür verlangt es vom Nutzer, sich damit zu beschäftigen, tut er dies, wird er damit letztlich sehr zufrieden sein.
    P.S.: Die Geschichte vom langsamer werdenden Linux weil man mehr Programme installiert hat ist Quatsch, genau das passiert unter Linux nämlich nicht. Es sei denn, du hast diese Programme alle im Autostart eingetragen. Ich habe Rechner, die seit drei Jahren mit ein und derselben Distri laufen, die brauchen keine Sekunde länger als früher, im Gegenteil, nach manch einem Kernelupdate wurden Sie sogar schneller beim Booten. Bei meinem alten Lappi (benq Joybook) ist das Lüfterproblem seit xubuntu 12.04 Geschichte.

    beste grüße

  8. Geb dir zu 100% recht. Wenn ich die Zeit und die Nerven gehabt hätte wäre es sicher besser gekommen. Ich wollte aber Linux einfach so nutzen können wie Windows. Und das geht nicht so ohne weiteres. Und dass das Lüfterproblem behoben ist freut mich zu hören. Dann kann ich mir Linux vielleicht nochmals antun. Welchen Kernel nutzt du bei Xubuntu 12.04? 3.2 oder 3.4?

  9. Unter xubuntu 12.04.1 ist es im Moment der Kernel 3.2.0-30 – läuft stabil und schnell. Die Grafiktreiber-Installation ist unter den ubuntu-Distris kein Problem, da hier das Tool 'Jockey' automatisch nach einem passenden Treiber sucht, dessen Installation man dann nur noch bestätigen braucht. Passt in 90-95% der Fälle so, ansonsten ist immer ubuntuusers.de der zentrale und beste Anlaufpunkt, wie u.a. dieser Thread hier bestätigt: http://forum.ubuntuusers.de/topic/einfach-mal-danke-sagen/62/

  10. Eing guter Bericht, sehr neutral geschrieben. Allerdings Empfehle ich für diesen sehr direkten Vergleich eher Mint mit Cinnamon . Der Desktop kommt locker an Windows 7 ran (meiner Meinung sogar schicker und stabiler), die Installation von Ati/Nvidia Treibern ist ebenfalls einfacher (Jockey). Für die Installation von Paketen ist ein von Haus aus Installiertes Tool vorhanden welches das benutzen des Terminals für Einsteiger umgehbar macht.

    Man könnte jetzt noch einige Punkte mehr aufzählen, viele deiner Negativpunkte würden dadurch abgedeckt werden. Einfach mal testen und Berichten 😉

  11. Danke. Ich habe mir in den letzten paar Tagen etliche Disits gezogen. Ubuntu, Kubuntu und openSuse die neue. Werde mir die hier auch noch anschauen.

  12. Der Beitrag spricht mir aus der Seele!

    Ich empfinde Linux ganz genau so! Es mag an sich nicht schlecht sein, aber ich fühle mich in der Linux Umgebung wegen den angesprochenen Punkten einfach nicht wohl. (Hinzu kommen noch diverse unsinnige Inkompatibilitäten zwischen Windows und Linux, wie die Pfadangaben oder die Zeilenende-Zeichen.)

    Ich finde, Linux ist eher was für Hacker. Etwas für Leute, die sich freuen, wenn sie wieder mal mit einem raffinierten Script einen Hack gebastelt haben, um etwas zum Laufen zu bringen, was sonst nicht funktioniert hätte. Es ist etwas für Leute, die gerne an ihrem System rumbasteln, weil sie sonst nix zu tun haben. (An die Linuxer: Das ist nicht böse gemeint. Das ist nur so mein Eindruck.)

    Ich bin aber kein Hacker, sondern Softwareentwickler. (Meiner Meinung nach zwei grundverschiedene Dinge.)
    Ich will, dass meine Tools Out-of-the-Box funktionieren. Ich strebe danach, dass die Dinge insgesamt einfacher werden. Mehr schöne, durchdachte GUIs und weniger bis gar keine Konsole mehr. Den Nutzer mehr [b]entlasten[/b] und nicht [b]belasten[/b].
    Diesen Trend sehe ich insgesamt eher bei Windows. (Sicher auch bei Mac OS.)
    Die Linuxer mögen wohl ihre Konsole zu sehr, als dass sie sich jemals konsequent davon trennen würden. Daher wird es auch keine breite Akzeptanz finden.

    Am Ende sehe ich einer Zeit entgegen, wo man einem Computer nur noch verbal ein Problem beschreibt, und dieser dann selbstständig eine Lösung findet.
    Ob dies auch das Ziel von Linux ist, wage ich momentan noch sehr zu bezweifeln.

  13. +1

    Sorry das ich den solange nicht gesehen habe. Landete im SPAM. Muss mal schauen das ich auch bei SPAM ein Mail bekomme. Aber danke.

  14. Mahlzeit 🙂

    ja, ich habe Linux auch 5 Jahre lang genutzt und mich immer wieder aufgeregt. Bin einfach nur dabei geblieben, weil es mir sympathisch ist, Software installieren zu können ohne Hometelefonitis der Hersteller, Lizenzgängelung und Virenfreiheit.

    Beschäftige mich seit 25 Jahren mit IT und seit 14 Jahren beruflich.
    Vor 5 Jahren stieg ich auf Linux um. Einfach aus Interesse und weil man ja immer gelesen hat wie stabil etc. Linux doch sei.

    Habe so ziemlich alle grossen und ein paar kleine Distibutionen durch gehabt.

    Aber wie Du es beschreibst ist es 100% richtig.
    Ärgerlich sind die immer wieder auftretenden "Kleinigkeiten".

    Neue Hardware, neues Distributions-Upgrade etc. und schon haste wieder Probs, die Du vorher nicht hattest.
    Mal Probs mit dem Sound, mal mit dem Energiemanagement, Suspend To Ram/Disk, Probs mit Grafiktreibern, Druckern etc.

    Jou, für meinen Canon MG5350 gibt´s Treiber sogar on Board. ABER: Kann z. B. das CD-Tray nicht nutzen.
    Wird nicht richtig angesprochen. Zum problemlosen Bedrucken von CDs gibt´s auch kein Programm.
    Man kann sich zwar mühselig z. B. mit gLabels was zusammenfrickeln… dazu müsste der Linux Treiber aber
    erstmal richtig laufen.

    Aktuell wacht mein Notebook sehr träge aus dem Energiesparmodus auf. Dauert immer 5-10 Sekunden, bis der wieder reagiert. (Hab aktuell nen Xubuntu 12.10 nebenbei installiert). Unter Windows 8 rennt alles tadellos.
    Drucker, Grafik, Sound, STR etc. etc.

    Linuxer ranzen einen gerne an: Du musst dir auch die passende Hardware kaufen, nur hier und da dies und das einstellen etc. Blöderweise funktionieren viele Workarounds dann aber nicht bei einem, weil diese dann z. B. zwar unter Suse funzen, nicht aber z. B. unter Ubuntu oder Arch oder wo auch immer… weil Linux nicht gleich Linux ist.

    Naja… bin mit Windows 8 TOP zufrieden. (Metro nutze ich nur als Startmenü). Apps können mir gestohlen bleiben.
    Arbeite ausschliesslich auf dem Desktop. Und da ist Windows 8 weitestgehend ein etwas aufgebohrtes Windows 7 🙂

    Hau rein ! 🙂

  15. Achso: Ausserdem gibt´s so gut wie alles, was ich unter Linux installieren kann auch kostenfrei für Windows.
    Gimp, Handbrake, Filezilla, Firefox, Clementine, LibreOffice, Avidemux, Audacity etc. etc.

    Gekauft habe ich nur Windows und Photoshop. Photoshop, weil GIMP bei weitem nicht da ran kommt.
    Angefangen bei der Geschwindigkeit der Filter, der Qualität und Quantität von Plugins und der Aufzeichung von Arbeitsschritten (Aktionen) oder dem Bildprozessor für die Batch-Bildverarbeitung. GIMP… das ist ja u. a. auch so ein Streitthema, wo Linuxer gerne meinen "Kann alles was Photoshop kann !". Auch so ein Irrglaube 😉

  16. Bei mir auf dem Tisch liegt zwar schon seit längerem das openSuSE 12.2 Installationsmedium. Aber installiert habe ich es nicht. Muss zuerst noch ein paar Ideen bei Com2Cal umsetzten.

  17. Einiges davon nutze ich auch. GIMP z.B., oder Incskape. Aber an MS Outlook ran kommt nichts. Das konnte ich noch nicht wirklich ablösen. Unter Linux hat mich kein Client zufriedengestellt.

  18. Dem Punkt Treiber kann ich dir nicht zustimmen, mittlerweile ist es insbesondere für ältere Geräte schwer, diese für Windows am Laufen zu bringen, als unter Linux. Schonmal versucht einen 8 Jahre alten Scanner mit Windows 7 zum Laufen zu bekommen? Insbesondere für 64 Bit steht man blöd da. Ich hatte aus diesem Grund immer den XP-Modus unter 7 genutzt gehabt, was ich aber auf Dauer wegen den Startzeiten als nervig empfunden habe. Bei openSuSE war der Scanner-Treiber direkt enthalten sowohl für 32 als auch 64 Bit.

    Außerdem sieht es auch düster für Windows aus, wenn man eine Festplatte mit mehr als 2 TB hat, da muss man zwangsläufig GPT statt MBR nehmen, weil MBR mit 512 Byte nur max. 2 TB ansteuern kann. XP kann mit GPT-Platten gar nichts anfangen, Server 2003 (ab SP 1) nur eingeschränkt. Windows Vista, 7 und 8 unterstützen es zwar, von der GPT-Platte starten geht jedoch nur, wenn man ein UEFI hat, hat man nur BIOS auf dem Motherboard, dann hat man Pech gehabt. Bei Linux kein Problem. Nur bei openSuSE muss man noch manuell noch etwas machen, damit das booten klappt.

    Natürlich gibt es zwischen Windows und Linux viele Unterschiede, aber Linux ist auch kein Windows-Ersatz oder seht ihr den Motoroller als Auto-Ersatz an? Ich kann euch diesen Artikel nur empfehlen: http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

  19. Na ja. Ob Windows und Linux wirklich so unterschiedlich sind wie Auto und Motorrad bezweifle ich mal. Aber klar, die Argumentation passt. Aus der Sicht eines Linuxers. Für mich als Windofer aber nicht ganz.

    Zudem habe ich auch nicht gross Probleme das vieles anders ist. Aber es gibt einfach sachen die nicht passen. Will ich mit Nvidia brauchbare performance kann ich die Nouveau Treiber schlicht nicht nutzen. Ich hatte tonnen Grafikfehler. Nehme ich die nVidia Treiber stimmt zwar die Performance, dafür handle ich mir andere Probleme ein.

  20. Ist schon witzig, das es immer diese Debatte geben wird. Ich benutze seit 11 Jahren openSUSE, damals noch SuSE-Linux und ich war damals ein genervert Windows-User, von Win95/98/ME/NT/2000/XP, alle hatte ich sie entweder in der Firma oder Privat. Ich kann zu Win7 oder 8 nicht viel sagen, aber Geld für sowas auszugeben, warum? Warum werden Linux-Programme kostenlos für Windows programmiert? Diese Software wollt ihr nutzen, weil sie nichts kostet und dann meckern, ne oder? Möchte gar nicht wissen, wieviel Euro ich in diesen Jahren gespart habe? Wenn eine Software nicht so funktioniert, dann schreib doch nen Bugreport, bei der Internetseite, vielleicht, kann dir ein Entwickler schneller eine Lösung aufzeigen, als du glauben kannst und das kostenlos, Ich würde mich beschweren, wenn ich 500 Euro oder mehr für Windows 8 + Office+ Security-Software ausgeben hätte und trotzdem streik das System oder ein Virus und etc zerstört meinen PC. Wie oft habe ich schon Windows neu installiert, wegen irgendeiner Schadsoftware und sass den ganz Tag da um alles wieder drauf zuhaben, jetzt habe ich eine DVD und alles ist dabei, ich bin sehr dankbar, das ich Linux kennenlernen durfte, its my system. Ihr könnt ja meine Webseite mal besuchen, Have Fun.

  21. Hallo Roland,

    Dein Artikel spricht mir aus der Seele. So wird das nichts mit Linux, obwohl es interessante Ansätze hat. Wer fragt, warum bei Linux alles über Kommandozeile gemacht werden muss, ist ein ignorantes Arschloch. Ein Programmierer, der seinen Quellcode nicht rausrücken will, ist eine blöde Sau. Vielleicht denken diese Leute neben ihren Beleidigungen auch einmal darüber nach, dass nicht jeder Programmierer, dies als Hobby tut. Und selbst wenn, warum soll ich Wildfremde an meinen Code lassen? Wer weiss, was die für einen Blödsinn damit machen! Der absolute Oberhammer ist Java. Anstatt die bereits kostenlose und frei verfügbare Version von Oracle einzubinden, wurstelt man an der Extrawurst OpenJDK, bei der ständig was abstürzt.

    Und genau deshalb habe ich keinen Bock mehr auf Linux: Arrogantes, beleidigendes Gehabe gegenüber Windows-Umsteigern und ihren Fragen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum Linux nicht einheitliche Paketmanager und eine GUI dafür haben kann.

    Gruss

  22. Da hat aber einer ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Die kann ich nicht Teilen. Bei mir reagierten die Linuxer zuvorkommend. Auch wenn ich explizit nach einem GUI gefragt habe. Entweder kamen Vorschläge oder der Hinweis das es schlicht nichts gibt. Wenn ich mich recht erinnere war das z.B. bei GRUB2 so.

    Akteull habe ich mir Kubuntu installiert. Diese Lösung scheint gut zu kommen.

  23. Hallo,
    ja, ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Linuxern gemacht. Immer mal wieder eine Distri ausprobiert. Generell sehr von oben herab, wenn man eine Frage hat. Microsoft ist per se böse, und jetzt will auch noch ein Klicki-Bunti (Lieblingswort!) etwas wissen.

    In einem Forum wagte ich zu fragen, warum man nicht einfach Oracle Java mit einer Installationsroutine einbinden kann. Bei Windows klicke ich doppelt auf die EXE, und das war es. Goggele mal nach "Java unter Ubuntu installieren". Da wirst Du ganz schnell wahnsinnig!! Tja, und dann waren sie sauer wie Islamisten. Wie ich ignorantes Ar**** so etwas bringen kann, ich hätte keine Ahnung. Kommandozeile wäre viel mächtiger, und Windows anscheinend meine Religion. Wohl eher umgekehrt!

    Gruss

  24. Hi,
    hatte ähnliche Probleme – vor 4 Jahren. Linux toll gefunden (Mandriva) aber einige kaum lösbare Kleinigkeiten haben mich dann wieder zu Windows zurückkehren lassen.

    Nun habe ich einen neuen Rechner – und Linux Mint 14 installiert.
    ALLES funktioniert out-of-the-box, KDE sieht BESSER aus als Windows 7, Software Installation ein Kinderspiel. Man merkt als Smartphone Nutzer, daß Android auf Linux basiert.

    Das ist die Zukunft, vervirte .exe Dateien, für alles und jeden Lizenzen zahlen, heimliches Übertragen von Nutzerprofilen an Microsoft – nein danke.

    Hätte nicht gedacht, daß Linux sogut funktionieren kann, aber Mint läuft ohne Probleme. Während Windows 7 (man glaubt es kaum) SCHLECTER mit meiner Hardware zurechtkommt.

    Bin ab sofort begeisterter Linux Nutzer.

  25. bin nun gerade am umsteigen, also: bye, bye windows & willkommen in einer (u)bunten welt. notebook und desktop mit 12.10 mit unity bzw. gnome2 look, mein netbook erklimmt dank des schlanken lubuntu neue höhen: plötzlich habe ich einen kleinen aber perfomanten desktop und mein wacom grafiktablett lässt sich (ohne vorarbeit) an jeden meiner rechner anschliessen. sogar auf dem netbook kann ich ruckellos damit scribbeln, unter windows könnt ich mit dieser hardware nur davon träumen.
    da ich als mediengestalter natürlich vor allem mit adobe firm bin, darf mein desktop sein win7 behalten, notebook und netbook werden wohl asbald reine linux-maschinen werden.
    look und gefühlte arbeitsgeschwindigkeit sind aus meiner sicht deutlich gestiegen, von den verschieden arbeitsflächen will ich mich nicht mehr trennen, dateien, unter photoshop erstellt, lassen sich ohne probleme öffnen- sogar die hilfslinien werden übernommen, natürlich muss ich mich in gimp, inkscape und co erst noch richtig einarbeiten. und das tu ich, mit mehr spaß am pc als je zuvor. zu laute lüfter, tonausfälle etc… das merke ich bei meinen drei recht unterschiedlichen systemen nichts.

    bin begeistert ;D

  26. Hallo zusammen,

    Ich danke fuer den ehrlichen Beitrag. Fuer Windowsnutzer ist der Umstieg in die Linuxwelt nicht immer leicht. Haeufig liegt es auch daran. dass die Nutzer die DOS Welt nicht mehr kennengelernt haben.

    Meine erste Beruehrung mit Linux erfolgt 1995 mit SuSe Linux. Damals musste noch viel auf der Shell eingestellt werden. Viele Versionen und Distributionen spaeter bin ich heute begeisterteter Nutzer der Distribution SliTaz (http://www.slitaz.org). Diese Distribution erlaubt mir mit einem USB-Stick an diversen Hardwaresystemen (alte, sowie neue Systeme) mit meiner Oberflaeche zu arbeiten. Jeder Rechner sieht gleich aus, und die Distribution ist klein und schnell.
    Auf meinem USB-Stick (2 GB) habe ich mehrere verschiedene Versionen der Distribution als startbare Live-Versionen (z.B. Office, SAP mit VPN, Entwicklungsumgebung, Windowsemulation, Virtuelle Maschinen, Virusscanner, …). –> Ja alles auf einem 2GB USB-Stick.

    Ich wuensche allen Umsteigern viel Freude und immer hilfreiche User.

    Mein Motto: Wollen Sie was anstaendiges oder etwas von Microsoft.

  27. Danke fürs Feedback. Die Disti kannte ich noch gar nicht.

  28. Hallo OS-Nutzer.
    Ich bin seit 8 Jahren von WINDOWS(TM) abgekehrt. Ich habe es nicht bereut. Ich habe aber eine Menge im Internet anlesen müssen, um MEIN System richtig einzurichten. Nun, im Jahre 2013 benutze ich meistens Lubuntu / XFCE, WEIL KEIN WINDOWS7/8 IN DER LAGE IST MIT EINEM LAPTOP UNTER 512MB RAM ZU ARBEITEN, und wenn, dann nur grotten langsam. Also muss ich alte Laptops wegschmeissen, laut MICROSOFT ??? Vergiss es. Und noch eins: Im Gegensatz zu allen meinen getesteten Linux-Versionen verhielten sich außer Windows98 alle anderen WINDOWS(TM)-Versionen im Vergleich nicht nur anfangs schon langsamer als Linux. Einen Wermutstropfen habe ich aber dennoch: Auch wenn ich meine Steuererklärung mit WINE (WINdowsEmulator) mittlerweile machen kann, so ist Spielen noch eine Domäne von WINDOWS.
    Allerdings liegt mein Augenmerk auf Internet (Firefox und Thunderbird für eMails), Office (LibreOffice), LAMP (Server zum Live-Test meiner Homepages, alle mit Linux erstellt) und alles kostenlos. Frag da mal MICROSOFT…!
    P.S.: Apropos Updates: Boh, bin ich froh, KEIN WINDOWS(TM) zu haben: Teil-Update, runterfahren, hochfahren, Teil-Update, runterfahren, geht grad nicht, weil Updates installiert werden, warten, hochfahren, noch ein Teil-Update laden?, runterfahren….irgendwie ist Linux da einfach einfacher.
    Ich finde WINDOWS(TM) mittlerweile trotz QUAD-CORE-CPUs mit xGHz trotzdem lahm, ein Rentner-Betriebssystem, denn die haben ja Zeit, trotz superneuerschneller Rechner ??? – was für ein Witz!

  29. Oje. Wenn du aber unter Linux mit IntelliJ IDEA oder Eclipse arbeiten willst wird es wohl auch dort mit 512MB keinen Spass machen. Java lässt grüssen.

  30. Linux ist halt ein anderes Betriebssystem! Da ich jetzt nicht wirklich eine Diskusion anfangen möchte, hier mal schnell 2 Links!
    Wie ist es wenn man als Linuxer auf Windows umsteigen möchte: http://blog.ai4me.de/?p=212
    Wie man sieht gibt es immer gewisse Umstellungen wenn man ein anderes BS als das gewohnte benutzt.

    Ach und hier noch mal etwas "für" Linux: http://www.whylinuxisbetter.net/index_de.php?lang=de

  31. Aktuell versuche ich wieder umzusteigen. Auf Ubuntu 12.10 mit Gnome 3.6.2.
    Mal schauen.

  32. Hallo,

    ich finde es schrecklich das es staendigt Themen gibt welches System besser und welches nicht. Windows ist einfach nur deswegen bekannt da es derartig promotet wird und auf den meisten PC's vorinstalliert. Windows hat mehr Bugs und Altlastenfehler als die der normale User eigentlich mit bekommen tut.

    Man muss einfach mal klar stellen Windows ist Windows und Linux ist Linux!

    Linux wollte und will auch nicht ein Windows sein auch wenn manche Distris dieses eifrig versuchen um einen Windowsnutzer zu bekommen. Aber schaut man in verschiedenen Foren, stellt man fest das Ubuntu hoch gelobt wird und das Einsteigerfreundlichste ist fuer Anwender aus der Windowswelt.

    Hmm und wieviel sind wieder zurueck nach Windows viele sehr Viele! Was bringt es ein Linux so zugestalten das es wie Windows ist, aber der Anwender keinen Bock hat sich damit auseinander zusetzen. Fragt man mal ein Windowsnutzer ob er weiss was sein System macht bekommt entweder keine Antwort oder man muss Ihnen einschalten koennen, etwas anklicken und es muss funktionieren. Na tool was bringt mir das gar nichts, ich moechte doch wissen wie mein System funktioniert was es tut und warum es das tut und wenn ich nicht will das es ausfuehrt dann soll es dieses gefaellig auch nicht.

    Vorteile von Windows fuer Anwender die noch klicken wollen und sich ueber keine Vorgaenge gedanken machen wollen.
    Nachteile hauffen Bugs inkompitable mit vieler Hardware selbst aus den eigenen Haus, man wird bevormundet, man weiss nicht was das System so alles Treiber und vieles mehr….

    Linux:

    Hier bin ich frei hier bestimme ich was ich brauche und was nicht, hier gestalte ich mir das aussehen selber so das ich mich beim arbeiten wohlfuehle. Immer up to date ohne standigen Neustarts, ein sicheres System, keine Lizenzen.

    Und wer behauptet das Windows fuer Hardcoregamer nur geeignet ist irrt sich gewaltig, denn es gibt Steam und bald das Steambetriebssystem und die Steambox was jeden Hardcoregamer das Herz hoeher schlagen laesst.

    Und abschliessen, es gibt viele die behaupten Linux gibt es nur 1 % in der Nutzung der irrt wieder und warum?

    Wir nehmen Android ist nichts anderes als ein Linux nur etwas aufpoliert, Handys, Smartphones, Fernseher, Kuehlschraenke, Anlagen, Fernseher man kann das ganze noch erweitern benutzen Linux. Womit man weisen kann das Linux schon laengst kein nischenprodukt mehr ist, abgesehen von der Dominats auf den Server. Jeder der ne Homepage oder Forum oder Blog besitzt nutzt Linux.

    Ich benutzte Manjaro ein archbasierendes System, aber nicht die Communityedition sondern die Netinstallation und hier habe ich je nach Internetgeschwindigkeit ein System innerhalb von 30 – 60 minuten aufgesetzt was voll einsatztfaehig ist. Desktop alle Programme die benoetigt werden und den Kernel 3.13 der absolut stabil laeuft und eine ware Freude fuer Hardware ist.

    LG

  33. … meine Maus mit tausend Knöpfen und die 3345 Tasten auf der Tastatur sind nutzlos..

    In der Tat. Wer 3345 Tasten und 1000 Knöpfe auf der Maus benötigt nur damit er seinen PC halbwegs Bedienen kann, für den kommt nur ein Windows in Frage. Brain.exe als Standard Treiber ist da vermutlich fehl am Platz.

    Alle anderen kommen mit Linux super zurecht. Denn Intelligenz benötigt keine zusätzlichen Treiber !

    • Ironie ist so ne Sache.
      In zwischen arbeite ich seit 1 Jahr nur noch auf Linux. Manjaro, also ein Arch Linux. Bin böse zufrieden. Aber die 1000 Funktionstasten haben noch immer keine Funktion. Stört aber soweit nicht.

  34. LOL. Aber das mit den 1000 Funktionstasten war doch sicherlich ein Scherz. Zumindest bin ich in davon ausgegangen.

    Manjaro habe ich auch am laufen. Zuvor Ubuntu und vor 10 Jahren Suse Linux .
    Das ist eben das schöne an Linux, wenn einem etwas nicht passt, wird’s eben passend gemacht. Und wenn es ein absolutes No-Go ist dann wechselt man eben die Linux Distribution und sein /home wieder ein. Wovon Windows User nur Träumen können.

    Übrigens, toller Blog !

    • Weiss einfach noch immer was oder wie man die Tasten nutzbar machen kann. Auch die der Maus. Aber wie gesagt. Mit der Zeit vermisst man die eh nicht mehr. Wenn die Tasten nicht tun, dann tun die halt nicht.

      Danke für das Kompliment.

  35. Ich benutze seit 5 Jahre Puppy-Linux auf Desktop and Laptop!
    Keine Probleme! Läuft auf meinen inzwischen 10 Jahre alten Geräten
    schneller und stabiler als das Windows 7 auf dem ein Jahre alten Rechner meiner Tochter!

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