Jul 062007
 

Hier noch eine Liste mit Tipps die mir jetzt noch so in den Sinn kommen.

  • Werkzeuge. Man braucht viel. Vor allem wenn man zu zweit arbeitet. Dann
    braucht man immer wider die selben Geräte im Doppel.

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  • Die Bohrlöcher in der Oberkonstruktion MÜSSEN vorgebohrt werden. Bei uns war
    es 5mm. Dazu nimmt man einen normalen Holzbohrer. Zum Versenken
    gibt es spezielle Aufsätze.

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    Das schwierige am bohren ist die zu erreichende Tiefe. Selbst wenn man bei
    der Bohrmaschine einen Anschlag hat ist die Versenkung nicht immer genau gleich tief.

  • Schaut das ihr sicher eine Wasserwaage und eine Richtlatte habt. Irgendwie muss man
    immer irgend wo prüfen ob das Gefälle stimmt oder ob der Boden einiger massen
    eben ist.
  • Verschraubt wurde 3cm vom Rand her. Vom ende der Latte waren es bei uns 10cm.
    Empfehlungen hatten wir keine, auch habe ich nichts Aussagekräftiges im Inet
    gefunden. Wir haben einfach nach optischen Gesichtspunkten entschieden und
    auch mit dem Gedanken nicht zu nahe am Rand zu sein. Sonst könnte das Holz
    spalten.
    Jetzt  ist auch klar für was die Doppelte Unterkonstruktion gebraucht wurde.

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  • Geschnitten wurde das Harzholz mit einer Handkreissäge. Es zeigte sich aber schnell,
    dass man mit einer Elektrostichsäge viel präziser schneiden kann. Sicher nicht schneller
    aber genauer. Das Problem mit der Handkreissäge ist, dass es keine geraden Kanten
    gab wo man sie sauber anlegen konnte.
  • Schaut das ihr genügend Bohrer habt. Die Oberkonstruktion wurde mit einem 5mm
    Holzbohrer vorgebohrt. Von denen brauchte ich 3 Stück für die 900 Schrauben.
    Der Bohrer brach mir immer wieder vor dem Versenker ab.
    Um die Winkel an der Unterkonstruktion anzuschrauben habe ich mit einem 3mm Holzbohrer
    vorgebohrt. Von denen habe ich auch 3 Stück verheizt.
    Der Steinbohrer für die Winkel hielt länger durch. Von dem brauchte ich nur einen.
  • Plant genügend Zeit ein. Wenn ihr es selber macht, müsst ihr keine Rekorde aufstellen.
    Für unsere 28m3 haben wir vier Tage oder 8 Manntage gebraucht. Wir waren aber
    jeweils am Abend fix und foxy. Allerdings bin ich Informatiker und das arbeiten, in dieser
    Form, schlicht nicht gewohnt. 🙂 
  • Überlegt euch gut wohin ihr mit dem Aushub wollt. Wir haben ihn dazu benutzt Unebenheiten
    im Rasen zu korrigieren oder Rampen im Gelände auszugleichen.

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    Jetzt komme ich hier besser mit dem Rasenmäher durch.

Wenn ihr aus eigener Erfahrung noch Tipps habt oder wenn ich etwas Elementares vergessen haben sollte, dann meldet es doch bei mir. Ich werde es hier dann Updaten.

  6 Responses to “Holzterrassenbau – Tipps”

Comments (6)
  1. Donnerwetter, das sieht nach richtig viel Arbeit aus! Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

  2. Danke.
    Das war auch viel Arbeit. Jedenfalls für mich. 🙂
    Es hat aber mächtig Spass gemacht. Vorallem macht
    das Ergebnis Freude. Sehr viel Freude.

  3. GENiALi – danke für den GENiALen Blog. Hilft enorm, weil auch ich als Laie es mal versuchen will. Danke vielmal und ich kann mich bloss anschliessen: Top Arbeit – die Terrasse sieht super aus!

  4. Sehr hilfreiche Beschreibung um selbst eine Garten Terrasse zu bauen. Wenn Ihr die m2 Menge wirklich in den paar Tagen geschafft habt, ziehe ich meinen Hut davor. Im Frühjahr beginne ich dem Bau meiner Terrasse, ich glaub in der Zeit werde ich es niemals schaffen.

  5. Kommt natürlich daruaf an wie dein Untergrund aussieht. Bei uns mussten wir da nicht viel machen. Zudem kommt es noch auf dein Werkzeug an. Aber wenn alles stimmt dann sind die 6x6Meter schnell gemacht. Zu Zweit und beide einwenig Handwerklich begabt. 🙂

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